18. Mai 2010
Auch bei Geschlechtshormonen sind Hormonstörungen möglich. Dadurch kann es zu großen Auswirkungen auf den Organismus kommen.
In manchen Fällen können Störungen des Hormonhaushalts auftreten, wodurch erhebliche Auswirkungen auf den Körper möglich sind. Männliche und weibliche Geschlechtshormone werden bei beiden Geschlechtern in unterschiedlicher Menge produziert. Kommt es zu einer Störung des normalen Mengenverhältnisses, hat dies Folgen für die Entwicklung des Körpers. Tritt z.B. bei einer Frau langfristig ein erhöhter Testosteronspiegel auf, kann dies zu Hirsutismus führen. Bei den betroffenen Frauen kommt es dann zu verstärkter Behaarung im Gesicht, an den Beinen und sogar am ganzen Körper. Außerdem kann schwere Akne auftreten. Um Hirsutismus entgegen zu wirken, wird zumeist die Antibabypille verschrieben.
Durch die Östrogene und Gestagene, die in dem Arzneimittel enthalten sind, wird die Testosteronproduktion in den Eierstöcken reduziert. Darüber hinaus wird das Testosteron im Körper gebunden und unwirksam gemacht. Bei Männern kann es wiederum durch Testosteronmangel zu körperlichen Veränderungen kommen, wodurch der Betroffene in manchen Fällen verweiblicht wirkt. Als Ausgleich werden Testosteronpräparate oder andere Hormonmittel verabreicht. Ein Mangel an Testosteron kann bei Männern aber auch zum Nachlassen der Libido führen und eine Hormonbehandlung erforderlich machen.
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