18. Mai 2010
Die menschlichen Gelenke können von verschiedenen Beschwerden und Erkrankungen betroffen werden. Dazu gehören vor allem die Rheumatoide Arthritis und Arthrose.
Die am häufigsten auftretende Gelenkerkrankung ist die Rheumatoide Arthritis, die auch schlicht als Rheuma bezeichnet wird. Rheumatoide Arthritis entsteht durch eine Fehlsteuerung des Immunsystems. Dabei produziert der Organismus Stoffe, durch die chronische Gelenkentzündungen ausgelöst werden. Vor allem die Grundgelenke der Hände und Füße sowie die Wirbelsäule werden von Rheumatoider Arthritis in Mitleidenschaft gezogen. Durch die schmerzhafte Entzündung kommt es zu einem Anschwellen der Gelenkinnenhaut. Nach und nach werden die Gelenkkapsel und die Sehnen zerstört, wodurch Fehlstellungen der Knochen und eine starke Einschränkung der Beweglichkeit die Folge sind.
Eine weitere häufige Gelenkerkrankung ist Arthrose, bei der die Gelenke ebenfalls zerstört werden. In diesem Fall ist jedoch der altersbedingte Verschleiß des Gelenks dafür verantwortlich. Da sich der Knorpelüberzug der Gelenkknochen mit der Zeit abnutzt, kommt es zu einem ungeschützten Aneinanderreiben der Knochen. Vor allem bei Belastungen können dadurch Schmerzen auftreten.
Gelenkentzündungen können auch im Rahmen einer Schuppenflechte (Psoriasis) auftreten. In diesem Fall spricht man von einer Psoriasis-Arthritis. Dabei kommt es als Begleiterscheinung zur Schuppenflechte vor allem an den Fingergelenken, den Sprunggelenken und der Wirbelsäule zu schmerzhaften Schwellungen. Ebenso können starke Gelenkbeschwerden durch Gicht ausgelöst werden.
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