27. Januar 2009
Der Neurowissenschaftler Kyriaki Sidiropoulou, Rosalind-Franklin Universität Chicago, und sein Team konnten einen Mechanismus im Gehirn entdecken, der aufzeigt, dass bestimmte Zellen bis zu einer Minute lang Informationen im Kurzzeitgedächtnis speichern können.
Verantwortlich sind hier Neuronen, die neue Informationen über die Nervenbahnen zu anderen Nervenzellen feuern. Dieser Vorgang wird als Synapse bezeichnet und wird durch kurze und schnelle Signale ausgelöst. Anhand den Versuchen an Labormäusen fanden die Forscher zudem heraus, dass es Neuronen gibt, die bis zu einer Minute die Signale abfeuern und im Präfrontalen Kortex (hinter der Stirn sitzend) für ein Kurzzeitgedächtnis sorgen können.
Wie dieser Mechanismus genau funktioniert ist noch unklar, allerdings wird er von dem Rezeptor mGluR5 in Gang gesetzt. Dieser ist bereits aus anderen Studien bekannt und zeigt unter anderem bei einem Kokainkonsum eine Verlangsamung des Kurzzeitgedächtnisses auf.
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