12. Mai 2010
Bei der Bildung und dem Abfluss von Gallenflüssigkeit kann es zu Störungen kommen. Häufig auftretende Beschwerden sind Gallensteine, die zu unangenehmen Gallenkoliken führen können.
Zu den häufigsten Gallenbeschwerden gehört die Entstehung von Gallensteinen (Cholelithiasis). Unter Gallensteinen versteht man kristallisierte, feste Ausfallprodukte der Gallenflüssigkeit, die durch ein Ungleichgewicht löslicher Stoffe innerhalb der Gallenflüssigkeit entstehen. Gallensteine kommen bei etwa 10–15 Prozent der Bevölkerung vor. Dabei sind Frauen häufiger betroffen als Männer. In den meisten Fällen verursachen die Gallensteine keinerlei Beschwerden. Klemmen sie sich jedoch ein und behindern den Abfluss der Gallenflüssigkeit, besteht die Gefahr, dass zu schmerzhaften Gallenkoliken und Entzündungen kommt. Besonders nach fettreichem Essen oder in der Nacht können starke Schmerzen, die bis in die Schulter oder den Rücken ausstrahlen, auftreten.
Eine weitere Gallenerkrankung ist das Cholestasesyndrom (Gallenstauung). Dabei kommt es zu einem Rückstau der Gallenflüssigkeit. Neben Gallensteinen können auch Tumore, Parasiten oder narbige Einziehungen dafür verantwortlich sein. Aber auch Leberzirrhose, Virushepatiden, Giftstoffe oder bestimmte Arzneimittel spielen oftmals eine Rolle bei einer Gallenstauung. Durch die Abflussbehinderung kommt es häufig zu Gelbsucht (Ikterus), da das Bilirubin nicht mehr richtig ausgeschieden wird.
Ohne galle leben ist schlecht , durch OP wurde die galle entfernt nun habe ich diverse schwierigkeiten , angefangen bei schwäche über apetitlo...
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17.05.12 | |
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