12. Mai 2010
Als Embryo bezeichnet man in der Frühphase der Schwangerschaft ein ungeborenes Kind im Mutterleib. Er entsteht durch die Befruchtung einer weiblichen Eizelle mit einem männlichen Spermium.
Embryo ist die Bezeichnung für ein ungeborenes Kind im Mutterleib. Dabei ist der Zeitraum von der Befruchtung bis zum Ende des dritten Schwangerschaftsmonats gemeint.
Ein Embryo, den man auch als Keim oder Keimling bezeichnet, entsteht durch die Befruchtung einer weiblichen Eizelle (Ovum) mit einem männlichen Spermium. Die befruchtete Eizelle, die auch Zygote genannt wird, entwickelt sich zur Blatozyste und nistet sich am 5. oder 6. Tag der Entwicklung in der Schleimhaut der Gebärmutter (Uterus) ein. Nachdem sich die Chorionzotten ausgebildet haben und die Verbindung zum Kreislauf der Mutter aufgenommen wurde, beginnt das Embryonalstadium, das mit der Fetogenese endet. Ab der 9. Schwangerschaftswoche bezeichnet man den Embryo, dessen innere Organe sich dann ausgebildet haben, als Fötus oder Fetus.
Die Embryogenese unterteilt man in zwei verschiedene Abschnitte. Dies sind die präembryonale Phase, die von der 1. bis zur 3. Schwangerschaftswoche dauert sowie die eigentliche Embryonalphase, die von der 4. bis zur 8. Schwangerschaftswoche andauert. Während in der präembryonalen Phase die ersten drei Keimblätter entstehen, kommt es während der Embryonalphase zur Formung der embryonalen Organanlagen. In der fünften Schwangerschaftswoche hat der Embryo eine Größe von rund zwei Millimetern erreicht. Während er zu Beginn die Form einer Kaulquappe hat, entwickelt er allmählich Arme, Beine, Augen und Ohren. Nach acht Wochen erreicht er eine Größe von ca. 13 Millimetern. Ab der 9. Schwangerschaftswoche wird er schließlich als Fötus bezeichnet.
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