22. April 2010
Durch Fehlbesiedelungen des Darms sind Veränderungen der Darmflora möglich. Infolgedessen kann es zu Beschwerden wie Blähungen und Bauchschmerzen kommen.
Bei einer Über- oder Unterbesiedelung von Bakterien im Darm kann es zu Veränderungen der Darmflora in ihrer Zusammensetzung kommen. Eine Störung der Darmflora hat oftmals zahlreiche Beschwerden wie Bauchschmerzen, Blähungen, Nahrungsmittelunverträglichkeit sowie erhöhte Infektanfälligkeit zur Folge. Wird die Flora des Dünndarms gestört, kann ein Blähbauch ohne abgehende Darmgase auftreten. Bei Störungen der Dickdarmflora kommt es hingegen zu einem Blähbauch mit abgehenden Darmgasen.
Die Darmflora kann auch durch die Einnahme von bestimmten Medikamenten durcheinander gebracht werden. Bei der Verabreichung von Antibiotika werden nämlich nicht nur die schädlichen Bakterien abgetötet, sondern auch die nützlichen. Tritt der Fall ein, dass die schädlichen Bakterien nicht auf das Antibiotikum ansprechen, können diese sich ungehindert ausbreiten, wodurch die Gefahr von schweren Darmentzündungen und Durchfall besteht.
Um eine in Mitleidenschaft gezogene Darmflora wieder aufzubauen, sollte man sich für einige Monate gesund ernähren und dabei Nahrung mit reichlich Ballaststoffen zu sich nehmen. Außerdem ist es ratsam, auf zucker- und fetthaltige Lebensmittel zu verzichten. Auf diese Weise wird die Darmflora nach einiger Zeit wieder voll funktionsfähig.
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