18. März 2010
Oftmals lassen sich zahlreiche Erkrankungen durch ein Blutbild erkennen. Das Blut kann aber auch selbst von verschiedenen Krankheiten betroffen sein.
Mit Hilfe eines Blutbilds können zahlreiche Erkrankungen durch bestimmte Veränderungen der Blutbestandteile festgestellt werden. Dabei wird einem Patienten etwas Blut entnommen, um es genauestens zu analysieren. Das Blut gehört zu den am häufigsten untersuchten Körperflüssigkeiten. Es kann aber auch selbst von schweren Erkrankungen betroffen sein. Dazu gehören z.B. die Blutarmut (Anämie), Blutkrebs (Leukämie) oder die Bluterkrankheit (Hämophilie).
Im Falle einer Anämie entsteht eine Unterversorgung des Körpers mit Sauerstoff, wodurch es zu Symptomen wie Blässe, rascher Müdigkeit und Leistungsabfall kommt. Bei Blutkrebs bilden sich zu viele weiße Blutkörperchen im Organismus, die bereits unfertig ausgestoßen werden. Dadurch werden jedoch die anderen zellulären Blutbestandteile im Blut und im Knochenmark verdrängt. Im weiteren Verlauf werden Organe wie die Lymphknoten, die Milz oder die Leber in ihrer Funktion beeinträchtigt. Außerdem kommt es zu anhaltenden Fieber und einer erhöhten Infektionsanfälligkeit. Bei der Bluterkrankheit liegt eine Störung der Blutgerinnung vor, infolgedessen Blutungen nur noch schlecht oder gar nicht mehr gestillt werden können.
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