18. März 2010
Eine typische Störung des Biorhythmus sind Schlafstörungen. Diese können z.B. durch einen Jetlag hervorgerufen werden.
Durch verschiedene Störungen kann die innere Uhr des Menschen aus dem Takt geraten. Ein weit verbreitetes Problem sind Schlafstörungen. Häufig gestört wird der Rhythmus auch durch einen veränderten Tagesablauf. Dies kann z.B. nach einer Flugreise in eine andere Zeitzone der Fall sein. Dabei kommt es zum so genannten Jetlag, was soviel wie Zeitlücke oder Zeitdifferenz bedeutet. Durch den veränderten Tagesablauf gerät der Biorhythmus aus seinem gewohnten Gang, da der Wechsel von Tag und Nacht, an den sich der Körper gewöhnt hat, nicht mehr stimmt. Verursacht wird diese Störung vor allem durch das Schlafhormon Melatonin, das der Organismus besonders bei Dunkelheit herstellt. Das Melatonin hat eine beruhigende Wirkung und senkt die Aktivität des Menschen.
Aber auch Glukokortikoide, die an der Steuerung des Herz-Kreislaufsystems, des Nervensystems und des Stoffwechsels beteiligt sind, spielen dabei eine Rolle. Doch nicht nur lange Reisen können den Biorhythmus durcheinanderbringen. Auch die alljährliche Umstellung von Winterzeit auf Sommerzeit und umgekehrt, sorgt häufig dafür, dass der Biorhythmus gestört wird, da es dabei zu einem Mini-Jetlag kommt. Darüber hinaus kann sich auch eine fettreiche Ernährung negativ auf die innere Uhr auswirken.
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