18. März 2010
Durch verschiedene Faktoren wie Übergewicht, schlechte Körperhaltung, Geburten oder chronische Überlastung kann es zur Schwächung des Beckenbodens kommen. Mögliche Folgen sind Stuhlentleerungsstörungen oder Inkontinenz.
Sowohl bei Frauen als auch bei Männern ist es möglich, dass der Beckenboden durch verschiedene Faktoren wie ständige körperliche Überlastung, Übergewicht, schlechte Körperhaltung, die Einnahme von bestimmten Medikamenten oder Operationen im Beckenbereich geschwächt wird. Vor allem bei Frauen kann es durch die Geburt eines oder mehrerer Kinder zu einer Schwächung der Beckenbodenmuskulatur kommen, wodurch unter Umständen die Gefahr von Stuhlentleerungsstörungen oder Inkontinenz (Schließmuskelschwäche) besteht. Auch eine Gebärmuttersenkung oder Blasensenkung ist im Bereich des Möglichen.
Durch ein spezielles Beckenbodentraining lässt sich diese Schwäche in den meisten Fällen jedoch wieder beheben. Darüber hinaus ermöglicht das Training bei Frauen eine bessere Kontrolle des Orgasmus. Weitere Funktionsstörungen durch die Schwächung des Beckenbodens können ein Mastdarmvorfall (Rektumprolaps), eine seitliche Ausstülpung der Enddarmwand (Rektozele), eine innere Einstülpung der Enddarmwand (Intussuszeption), eine Beckenbodensenkung (Descending perineum Syndrom) oder eine Einstülpung von Darmteilen in das Becken (Enterozele) sein.
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