18. März 2010
Zu den häufigsten Verletzungen des menschlichen Beckens gehört der Beckenbruch. Dabei kommt es zu einer Fraktur des knöchernen Beckens.
Eine häufig auftretende Verletzung des Beckens ist die Beckenfraktur. Dabei unterscheidet man zwischen stabilen und instabilen Brüchen. Bei einem stabilen Bruch handelt es sich um eine isolierte Fraktur des Sitz- oder Schambeins, während bei einem instabilen Bruch entweder eine komplette Fraktur des Beckenrings oder eine Sprengung der Knochenverbindungen, bei der sich die Knochen gegeneinander verschieben, vorliegt. Meistens kommt es bei einem Beckenbruch zu einer eher harmlosen Fraktur des Scham- oder Sitzbeins. Häufigste Ursachen sind Stürze oder Verkehrsunfälle. Auch Menschen, die unter Knochenschwund (Osteoporose) leiden, sind oftmals von einer Beckenfraktur betroffen. Dabei werden zumeist auch andere Knochen in Mitleidenschaft gezogen.
Zu den möglichen Symptomen gehören Schmerzen, Schwellungen sowie die Instabilität des Beckenknochens. Bei stabilen Beckenbrüchen kommt es jedoch normalerweise kaum zu Schmerzen. Während stabile Beckenbrüche konservativ behandelt werden können und in der Regel komplikationslos ausheilen, ist bei instabilen Beckenfrakturen in der Regel eine Operation erforderlich, bei der die Bruchenden entweder verplattet oder verschraubt werden.
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