28. September 2010
Meistens bemerken Patienten, die sich in einem Krankenhaus befinden, dieses Phänomen, wobei laufend kleine dunkle Flecken im Sichtfeld erscheinen. Hierbei handelt es sich um eine harmlose Glaskörpertrübung, wobei man sich im Prinzip keine Sorgen machen braucht, wie Dieter Schnell vom Berufsverband der Augenärzte Deutschlands erklärt.
Das Auge ist mit einer Gallertmasse ausgefüllt, die sich im hinteren Bereich am Sehnerv und an der Netzhaut befindet. Besonders bei Kurzsichtigen kann es passieren, dass dieser Glaskörper zu klein ist und somit dauernd unter Spannung steht. Manchmal reißen einige Verankerungen von der Netzhaut ab und schwimmen dann vor dem Auge, was aber harmlos ist, aber auf den Nerv gehen kann. Die operative Entfernung ist aber sehr kompliziert und birgt etliche Risiken, so dass man besser versucht damit zu leben. Eine Operation ist nur dann nötig, wenn eine Erblindung droht. Wer diese sogenannten "fliegenden Mücken" feststellt, sollte dies aber von seinem Augenarzt überprüfen lassen, besonders wenn man eventuell Blitze und feine Blutzellen wie Schnee vor seinem Auge sieht.
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