Wolldecken selber stricken

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  • von Paradisi-Redaktion
Nahaufnahme Stricknadeln in grauer Wolle
Hand knitting © Olga Shelego - www.fotolia.de

Sie möchten eine Wolldecke selber stricken? Das ist eine schöne, aber auch anspruchsvolle Aufgabe. Sie erfordert viel Geduld, und vor allem eine gute Planung. Stricken Sie nicht einfach darauf los, sondern überlegen Sie sich vorher genau, wie Sie vorgehen möchten. Hier einige hilfreiche Tipps und Tricks.

Inhaltsverzeichnis

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Wolle

Über die Qualität Ihrer Wolldecke entscheidet die Beschaffenheit der Wolle. Einen ersten Grundstein legen Sie also bereits beim Wollkauf. Achten Sie auf gute Qualität, damit Sie lange Freude an Ihrer Wolldecke haben. Feine Mohairwolle zum Beispiel müssen Sie später von Hand waschen.

Eine Kunstwolle oder Sockenwolle können Sie dagegen problemlos in der Waschmaschine waschen. Reine Schurwolle dagegen wäscht man ebenfalls besser von Hand. Auch die Stärke der Wolle ist entscheidend. Wenn Sie sich für eine dünne Wolle entscheiden, dann erhalten Sie natürlich auch eine insgesamt dünnere Decke.

Ebenfalls benötigen Sie viel mehr Geduld, da die Arbeit viel länger dauern wird. Wenn Sie sich dagegen für eine sehr dicke Wolle entscheiden, so kann Ihre Decke schon in ein paar Tagen fertig sein.

Design

Machen Sie sich Gedanken über das Aussehen Ihrer Decke. Möchten Sie eine geschlossene Decke erhalten, oder arbeiten Sie lieber im Patchwork- oder Gitterstil? Dann hätte die Decke viele Luftlöcher.

Wenn Sie ein bestimmtes Muster planen, so sollten Sie es sich nach Möglichkeit vorher aufzeichnen und ausrechnen. Bevor Sie mit der Arbeit an der großen Decke beginnen, sollten Sie zuerst ein kleineres Musterstück stricken, an dem Sie dann die Größe und die benötigte Maschenzahl besser bestimmen können.

Stricktipps

Keine Stricknadel der Welt ist so lang, dass Sie auf ihr eine Decke in voller Breite stricken können. Bedenken Sie auch, dass ein langes gestricktes Stück ein beachtliches Eigengewicht erreichen kann, so dass das Stricken unter Umständen Mühe bereitet.

Es ist also in jedem Fall sinnvoll, eine Decke in mehreren langen Streifen zu stricken, die dann am Ende zusammen genäht werden. Natürlich können Sie statt der Streifen auch einzelne Vierecke oder Dreiecke anfertigen. Die Verbindungsnaht wird dann einheitlich auf einer Seite gehalten, so dass die Decke eine Ober- und eine Unterseite bekommt.

Wenn Sie die Nahten auf der Unterseite nicht mögen, können Sie die Decke mit einem leichten Baumwollstoff unterfüttern.

Quellenangaben

  • Bildnachweis: Hand knitting © Olga Shelego - www.fotolia.de

Grundinformationen und Tipps zu Wolldecken

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