4. August 2011
Party machen, Freunde treffen und bei angenehmer Musik gerne auch das Tanzbein schwingen: Solchem Frohsinn sind keine Grenzen gesetzt. Doch ist der Gang in die Disco oder zu einem Konzert meist ebenso teuer wie umständlich. Abhilfe schaffen kann allerdings der eigene Partyraum im Keller.
Grundsätzlich eignet sich beinahe jede Räumlichkeit zur Umgestaltung in einen Partypalast. Er sollte lediglich entsprechend viel Platz aufweisen und über keine allzu niedrige Decke verfügen. Schließlich möchte man sich ungestört bewegen können. Dem Keller kommt jedoch eine besondere Relevanz zu: Er ist regelmäßig von Erdreich umhüllt. Das kann ein guter Schutz sein, um allzu laute Töne oder die Schwingungen der Bässe abzumildern. Denn sonst kann es ganz schnell Ärger mit den Nachbarn geben. Um diesen zu vermeiden, kann der Partykeller jedoch auch von innen abgedichtet werden. Alte Eierpappen mögen hierfür billig und passend sein. Besser klappt es jedoch mit speziellen Wandverkleidungen aus dem Fachmarkt.
Bevor das Einrichten beginnen kann, sollte der Keller jedoch trockengelegt und an ein Belüftungssystem angeschlossen werden. Verfügt er über Fenster, so ist das von Vorteil. Die ohnehin meist stickige und feuchte Raumluft würde sich anderenfalls als ungenießbar herausstellen, wenn mehrere Personen über einen längeren Zeitraum in dem Keller anwesend sind. Zudem bildet sich hier in der Regel sehr schnell der Schimmelpilz, der unter Umständen die kostbare Musiksammlung ruinieren kann. Im Zweifelsfall sollte daher zunächst die Isolierung der Wände auf möglichst mineralischer Basis erfolgen. Ein Außenanstrich mit Teerfarben und Silikon kann zudem einen Einbruch von Feuchtigkeit verhindern.
Ist das geschehen, so kann die Dekoration selbst beginnen. Auch hier sind den Wünschen keine Grenzen gesetzt. Grundsätzlich sollte der Partykeller jedoch über einen eigenen musikalischen Bereich verfügen. Daneben kann er mit einer kleinen Bar weitaus angenehmer wirken. Je nach Anzahl der Gäste lohnt sich dafür ein selbst gebauter Tresen mit Sitzgelegenheiten. Letztere dürfen zudem in dem ganzen Raum lose verteilt werden. Und zwar auf eine sehr angenehme Weise. Die Möbel sollen die Tanzfläche nicht behindern und eher zwanglos zu einem lockeren Aufenthalt animieren. Entscheidend ist meist auch die Frage der Beleuchtung, die jedoch dem Zweck entsprechend gewählt wird. Und damit können dann auch schon die Gäste zur Kellerparty eingeladen werden.
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