13. September 2011
Ein Wintergarten gilt für viele Hausbewohner als Inbegriff des sonnigen Ruheraumes, in dem tropische Pflanzen stehen und Korbmöbel für gediegene Entspannung sorgen. Doch ehe es soweit ist, muss der richtige Standort des Anbaues gewählt werden. Hierbei werden allerdings häufig Fehler begangen, die den lang ersehnten Luxus beeinträchtigen.
Grundsätzlich lässt sich ein Wintergarten an die meisten Haustypen relativ problemlos anbauen, sofern die Statik beachtet wird und ein Zugang direkt aus der Wohnung hergestellt werden kann. Aber ganz so einfach ist es letztlich leider nicht. So wird in der Regel die Ausrichtung nach Süden bevorzugt. Was aber, wenn sie in Richtung Straße zeigt? Bei der Wahl des Standortes müssen diese Faktoren berücksichtigt werden. Der Idealfall dürfte somit darin liegen, den Anbau so zu platzieren, dass er auf eine ruhige Stelle des Gartens deutet, statt an einer viel befahrenen Straße zu liegen. Auch wenn es dazu einer Ausrichtung gen Norden bedarf.
Darum kann es nützlich sein, bereits beim Neubau des Hauses einen Wintergarten einzuplanen. Selbst wenn dieser tatsächlich erst später errichtet wird. Ob er dann ebenerdig, auf einer Terrasse oder sogar dem Balkon zum Stehen kommt, bleibt den Wünschen der Hausherren überlassen. Für jede dieser Varianten gibt es Vor- und Nachteile. So ermöglicht ein niedriger Standplatz zwar den schnellen Weg ins Freie, kann aber nach oben hin nicht mehr bebaut werden, da die Konstruktion dafür in der Regel nicht ausgelegt ist. Dem gegenüber ist der Anbau nach Art eines Balkons von diesem Problem zwar befreit, erfordert aber immer auch eine Treppe nach außen.
Wichtig ist somit nicht, dass der Wintergarten in die wärmste Sonnenlage ausgerichtet wird, sondern dass er alle Faktoren einrechnet. Es muss ein direkter Zugang aus der Wohnung vorhanden sein und idealerweise auch ein Weg in den Garten führen. Dazu ist es jedoch nötig, dass der Anbau tatsächlich dementsprechend angelegt ist. Wer etwas mehr Sonne auf das Glaskonstrukt scheinen lassen möchte, kann störende Bäume fällen. Gerade wenn diese - wie etwa Kastanien oder Eichen - im Herbst ihre Früchte auf den Anbau fallen lassen und damit nicht selten für Beschädigungen an Glas, Metall oder Holz sorgen. Nur wenn alle diese Umstände berücksichtigt werden, ist der Wintergarten auch der vom Hausbesitzer erhoffte Ruheraum.
Hier ist Platz für Ihre Meinung zu diesem Artikel.
Lesermeinung schreiben |
13.03.11 | |
![]() | WINTERGARTEN |
19.01.11 | |
![]() | WINTERGARTEN |
07.11.10 | |
![]() | WINTERGARTEN |
11.06.10 | |
![]() | WINTERGARTEN |
27.04.10 | |
![]() | WINTERGARTEN |
Stellen Sie eine Frage oder lesen Sie mehr im Wintergarten Forum


Informieren Sie sich mit Hilfe dieses Ratgebers ausführlich über die verschiedenen Wintergartentypen, deren Bauw...