13. September 2011
Es gibt nichts Schöneres, als einen lauen Sommerabend mit einigen Windlichtern unter freiem Himmel zu genießen. Und das zurecht, schließlich hat diese Art der Beleuchtung ihren eigenen Reiz. Sie hält selbst stärkeren Windzügen stand und unterscheidet sich dadurch von einer Kerze. Doch entfacht sie nicht die große Flamme einer Fackel und sorgt somit für einen sanften Schein.
In der Regel bestehen Windlichter aus kleinen Kerzen oder Teelichtern, die in einem Gefäß oder einer Umwandung vor Wind und Wetter geschützt sind. Je nach Wahl des Materials kann dadurch das Licht beeinflusst und der Stimmung ein eigener Charakter verliehen werden. Allerdings gibt es beim Design der Windlichter einige Unterschiede, die es vorab zu beachten gilt. Für eine reich gedeckte Tafel ist es dabei meist ein Blickfänger, die kleinen Feuer in Gläsern zu platzieren. Diese müssen übrigens nicht aus transparentem Glas bestehen, sondern können gerade in dunklen Tönen wie Blau, Rot oder Grün einen besonderen Charme entfachen.
Ein etwas naturbelassenes Flair ergibt sich dagegen, wenn das Licht in einen ausgehöhlten Stein, in eine Bambusscheibe, eine Muschel oder - wenn auch meist zu Halloween - einen Kürbis gesetzt wird. Aber auch metallische Gegenstände können ein besonders warmes Licht abgeben. Hierfür empfiehlt es sich allerdings, Silhouetten in deren Außenhaut zu schneiden, damit das Teelicht oder die Kerze besser zur Geltung kommt und in einem hochwandigen Gefäß auch genügend Luft erhält. Wird Letzteres nicht gewährleistet, erlischt die Flamme nach recht kurzer Zeit und beendet das Vergnügen sehr schnell. Auch in vermeintlich geschlossenen Behältnissen sollte daher immer für einen kleinen Luftzug gesorgt werden.
Das könnte etwa in einer kleinen Laterne notwendig sein. Diese lassen sich auf Tische und sonstige Möbel stellen, können an kleine Äste oder ähnliche Befestigungen gehangen werden - und lassen sich für einen abendlichen Spaziergang natürlich auch wunderbar in der Hand tragen. Vorsicht ist dabei nur geboten, wenn die Flamme zu dicht am Handgriff züngelt und so den Fingern ordentlich einheizt. Aber auch das Gegenteil ist denkbar: eine Fackel, an deren oberen Stielende eine windsichere Abdichtung sitzt. Dort kann das Licht hineingestellt werden. Die Fackel lässt sich damit ebenfalls sehr gut tragen. Doch egal, worauf die Wahl letztlich auch fallen mag: Ein lauer Sommerabend wird durch unterschiedliche Windlichter noch besonders lange in Erinnerung bleiben.
Hier ist Platz für Ihre Meinung zu diesem Artikel.
Lesermeinung schreiben |
13.03.11 | |
![]() | WINDLICHTER |
30.09.10 | |
![]() | WINDLICHTER |
07.05.09 | |
![]() | WINDLICHTER |
04.05.09 | |
![]() | WINDLICHTER |
30.04.09 | |
![]() | WINDLICHTER |
Stellen Sie eine Frage oder lesen Sie mehr im Windlichter Forum

