3. August 2011
Je besser die Kleidung wird, umso weniger interessant ist die Vorhersage des Wetters. Doch stimmt diese Aussage nur bedingt. Gerade für Naturfreunde kann eine präzise Einschätzung der Wetterlage sehr wichtig sein. Hilfreich dafür ist eine kleine Wetterstation.
Über lange Zeiten war es üblich, das Wetter anhand natürlicher Ereignisse abzulesen. So verrieten die niedrig fliegenden Schwalben den nahenden Regen. Ebenso konnten die Nadelbäume ein guter Indikator sein: Öffneten die daran hängenden Zapfen ihre einzelnen Schuppen, so wurde das Wetter gut. Am bekanntesten dürfte hierbei der Wetterfrosch sein. Genau genommen handelte es sich dabei um einen Laubfrosch, der im Gegensatz zu anderen Gattungen klettern kann. Sobald es wärmer wird und die Insekten sehr hoch fliegen, steigt er zuweilen die Bäume hinauf und sucht sich seine Nahrung eben dort. Wird er in einem Glas gehalten, so besagt der Glaube, dass der Frosch bei gutem Wetter die beigestellte Leiter erklimmen wird.
Jedoch sind solche Vorhersagen recht ungenau und zeitlich nicht immer zu präzisieren. Wer zutreffende Daten haben möchte, befragt entweder den Wetterdienst oder stellt sich eine Wetterstation in das Zimmer. Diese können Aussagen über die Regengenauigkeit, die Windstärke, die aktuellen und teilweise auch künftigen Temperaturen oder die Luftfeuchtigkeit treffen. Da sie ihre Messergebnisse nicht selbst erfassen, sondern per Funk von einem angeschlossenen Wetterdienst erhalten, sind Abweichungen oder eine falsche Handhabung dabei in der Regel ausgeschlossen. Für viele Anwender liegt der Reiz zudem darin, die Intensität des Pollenfluges erkennen zu können. Denn auch dazu sind spezielle Wetterstationen mittlerweile fähig.
Worauf die Wahl am Ende tatsächlich fällt, hängt also mit den eigenen Bedürfnissen zusammen. Ein weiterer Aspekt dürfte in den Kosten liegen. Denn solche Stationen mögen sehr genaue Daten liefern können, allerdings sind sie meist auch erschreckend teuer. Preiswerter ist es dagegen, wenn das Gerät nicht mit einem Wetterdienst verbunden ist und tatsächlich nur die Werte zuhause misst. Jedoch besteht hier das Risiko, einen falschen Ort der Messung auszuwählen oder die Station gänzlich falsch einzustellen. In einem solchen Fall können die gewonnenen Ergebnisse sehr schnell von den tatsächlichen Gegebenheiten abweichen und somit unbrauchbar werden. Vor dem Kauf einer Wetterstation sollte daher gut abgewogen werden, wozu diese benötigt wird.
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