Wasserbetten

Mit einer beheizbaren Wassermatratze stellt das Wasserbett einen gesunden Schlafuntergrund dar

Ein Wasserbett unterscheidet sich vom klassischen Bett vor allem darin, dass es beheizbar ist und sich die mit Wasser gefüllte Matratze dem Körper anpasst und somit keine Druckschwerpunkte entstehen, die die Schlafqualität beeinträchtigen könnten.

Junge Frau in weißer Kleidung liegt im Bett und lächelt
Woman lying in bed smiling © Monkey Business - www.fotolia.de

Wasserbetten für den Hausgebrauch wurden erstmals in den 60er Jahren entwickelt und sind heute beliebter denn je.

Ausführungen

Bei der Herstellung werden unterschiedliche Systeme eingesetzt:

  • Hardside
  • Softside
  • Masterpiece
  • Isolit
  • Niveau
  • Leichtgewicht und
  • höhenverstellbar.

Hardside

Hardside-Wasserbetten wurden als Erste auf den Markt gebracht. Der Wasserkern wird hier von einem speziellen Bettrahmen gehalten, was auch größere Personen sicher ruhen lässt. Da man beim Ein- und Ausstieg aber unbequem auf der harten Bettkante sitzt, wird dieses System kaum noch genutzt.

Softside

Beim Softside-System hingegen liegt der Wasserkern des Bettes in einem thermoisolierenden Schaumstoffrahmen. Dieser ist frei aufstellbar oder kann in fast jedem handelsüblichen Bettrahmen eingepasst werden. Dieser Schaumstoffrahmen ermöglicht ein bequemes Ein- und Aussteigen. Da der Schaumstoff allerdings nicht so stabil wie ein Holzrahmen ist, wird in einigen Modellen eine Holzverstärkung in den Schaumstoff eingebaut.

Heiz- und Wellentechnik

Alle Wasserbetten werden von unten durch

  • Folienheizungen
  • Carbonheizungen oder
  • Keramikheizelemente

beheizt. Auch nach dem Abschalten der Heizung hält der Wasserkern die Wärme über Nacht gut. Wasserbetten erhält man in unterschiedlichen Wellenberuhigungsgraden von leicht bis ultrastark. Ins Wasser eingelegte Vliesmatten ermöglichen dies. Hier gilt: Je mehr Vliesmatten in den Wasserkern eingelegt sind, um so schneller beruhigt sich die Wasseroberfläche nach Bewegung. Der Härtegrad des Wasserkerns lässt sich über die Füllmenge regulieren.

Wasserbetten werden besonders aus orthopädischen Gesichtspunkten empfohlen. Bei keiner anderen Matratze wird solch eine gleichmäßige Druckverteilung über den ganzen Körper erreicht wie beim Wasserbett.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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