3. März 2010
Eine große Design-Agentur stellt eine Waschmaschine vor, die Familien in der dritten Welt spielend leicht zu gründlich gereinigter Wäsche verhelfen soll.
In vielen afrikanischen, asiatischen und südamerikanischen Ländern können die Menschen von einer echten Waschmaschine nur träumen. Ohnehin sind die Trinkwasserreserven oft knapp und es gibt keinen Strom. In trockenen Ländern laufen Frauen oft kilometerweit zu entlegenen Wasserstellen, um dort die Wäsche zu waschen und große Krüge voll Wasser für die Familie mitzubringen.
Um ihnen ein Stück der Arbeit abzunehmen, hat eine große Agentur im Bereich Design und Strategie nun eine ganz spezielle Waschmaschine entwickelt. Diese ist rund wie ein Ball und funktioniert ohne Strom. Sie wird lediglich mit Wäsche, Wasser und etwas Waschmittel befüllt und mit einem Deckel verschlossen. Gewaschen wird dann durch die Rollbewegungen der Kugel, die den Namen "Swirl" trägt.
So kann die Wäsche einfach nebenbei gewaschen werden, zum Beispiel auf dem Weg von der Wasserstelle nach Hause. Mit einem einfachen Gestell können die Frauen die Kugel vor sich her schieben. Entfernt man das Gestell, entfalten sich noch viel kreativere Möglichkeiten: So kann die "Low-End-Maschine" auch einfach als Fußball für die Kinder umfunktioniert werden, der nebenbei die Wäsche macht.
Ein weiterer Clou ist, dass die Maschine aus diversen einheimischen Rohstoffen recht einfach hergestellt werden kann. Das spart die Importkosten und stärkt die Wirtschaft der Entwicklungsländer.
Ich bin der Meinung das die Erfinder dieser "Waschaschiene" noch nicht viel in den Ländern herumgekommen sind, für welche sie das konzepiert h...
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