30. April 2009
Wäscheständer sind unverzichtbare Haushaltshelfer. Dennoch werden sie häufig zu lästigen Stolperfallen, stehen im Weg herum, sehen nicht schön aus und benötigen Platz. Für kleinere Wohnungen, in denen die Wäsche zudem direkt in der Wohnung getrocknet werden muss, gibt es einige trickreiche Varianten.
Vor allem wenn Besuch kommt, dann stört ein Wäscheständer im Badezimmer meist am wenigsten. Der Fliesenboden bietet zudem den Vorteil, dass ruhig auch einmal noch Restwasser abtropfen kann. Hat das Badezimmer zudem ein Fenster, ist für optimale Trockenbedingungen gesorgt. Leider jedoch sind viele Badezimmer so klein, dass für einen Wäscheständer, der frei steht, gar kein Platz vorhanden ist. Deshalb haben clevere Menschen Wäscheständer erfunden, die sich in die Bade- und Duschwanne einfügen lassen.
Der Badewannen-Wäscheständer zum Beispiel wird mit seinen Standvorrichtungen direkt auf der Badewanne aufgesetzt. Man kann also nicht über seine Füße stolpern. Sein Fassungsvermögen ist mit dem eines normalen, kleinen Wäscheständers vergleichbar. Allerdings ist er nicht ganz so stabil. Wer also schwerere Textilien darauf ablegt, beispielsweise mehrere noch nasse Wollpullover oder einen frisch gewaschenen Anorak, der sollte vorher die Stabilität gut prüfen.
Eine weitere praktische Erfindung, die sich selbst auch gleich noch ihren Platz im aufgeräumten Zustand mitliefert, ist der ausziehbare Wäscheständer. Ähnlich einer Rolle Alufolie, nur etwas größer, wird der Wäschetrockner an einer Wand befestigt. Wird er benötigt, so kann man ihn mit einem Handgriff ausziehen. Auf der gegenüberliegenden Seite kann er an einem Haken oder Knopf eingehängt werden, und ist schon einsatzbereit. Das ist besonders praktisch, da er sich mit demselben Griff auch wieder komplett aufräumen lässt, ohne in der Wohnung Platz zu beanspruchen.
Wer Wäscheständer mit Leinen nicht mag, sondern die Modelle mit Metallstäben bevorzugt, der muss jedoch auf die bewährten Klappmodelle zurück greifen. Sie lassen sich ideal auf einer etwas größeren Freifläche oder auch auf dem Balkon aufstellen. Ein Knickmechanismus in den Beinen sorgt dafür, dass sie mit einem Griff auf- und abgebaut werden. Sie lassen sich Platz sparend ganz flach zusammenfalten und zum Beispiel hinter einer Tür oder in einem Spalt zwischen Schrank und Wand aufbewahren. Ihre Füße sind mit Gummipfropfen gesichert, so dass sie keine Schäden auf Parkett oder anderen empfindlichen Untergründen anrichten können.
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