6. September 2011
Wenn wieder einmal mehr nasse Wäsche als Platz zum Trocknen vorhanden ist, dann lohnt es sich, über Alternativen nachzudenken. Ob und wann die Anschaffung einer Wäschespinne sinnvoll sein kann, zeigen wir in diesem Beitrag.
Aus vielen Gärten, aber auch Innenhöfen in Mehrfamilienhäusern, ist die Wäschespinne kaum noch wegzudenken. Viel zu praktische ihre Vorzüge, die sie gegenüber Trockner und dem Wäscheständer zu bieten hat: Die Wäschespinne bietet auf kleinem Raum besonders viel Platz zum Trocknen von Kleidung und Textilien, und durch ihre feste Verankerung und die robusten Materialien bleibt sie zudem ausgesprochen stabil.
Was viele nicht wissen: Erst 1947 wurde die praktische Erfindung erstmals in der Schweiz auf den Markt gebracht. Seitdem haben sich die Vorteile der Wäschespinne, dort in Anlehnung an den Hersteller Stewi genannt, auf der ganzen Welt herumgesprochen. In der Anschaffung ist sie deutlich teurer als beispielsweise ein kleiner Wäscheständer oder gar Leinen zum Selbstspannen, gleichzeitig bietet sie etliche Vorzüge. So profitieren beispielsweise Familien mit Kindern von der Wäschespinne: Bei gutem Wetter können so auch große Ladungen Wäsche an der frischen Luft getrocknet werden. Vorteile bietet das Produkt auch für Menschen, die häufig waschen müssen - beispielsweise Arbeitskleidung. Und wird die Wäschespinne einmal nicht gebraucht, kann sie platzsparend zusammengefaltet werden - moderne Modelle schützen dann sogar die Leinen in ihrem Inneren.
Doch auch in Hausgemeinschaften, mit Miet- oder Eigentumswohnungen, oder auf dem gemeinsamen Garten einer Doppelhaushälfte kann die Anschaffung der Wäschespinne lohnen: Je nach Familiengröße können hier locker auch zwei Haushalte Platz für ihre Wäsche finden. Voraussetzung ist hier jedoch eine genaue Absprache, damit es hinterher nicht zu bösen Überraschungen kommt. Dabei sollten Nutzungsbedingungen ebenso klar sein wie die Aufteilung der Anschaffungskosten. Wer nicht im eigenen Haus wohnt oder Hof- und Gartenflächen mit anderen teilt, der muss sich selbstverständlich zunächst an den Vermieter bzw.(andere) Miteigentümer wenden.
Noch ein Aspekt sollte bei der Anschaffung einer Wäschespinne bedacht werden: Wer die Wäsche ohnehin lieber im eigenen Trockenraum aufhängt, womöglich einen Wäschetrockner oder Trockenschrank sein Eigen nennt, für den lohnt die Möglichkeit zum Trocknen an der frischen Luft eventuell weniger. Hier sollte man gut abwägen, ob die Wäschespinne auch tatsächlich entsprechend genutzt wird.
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