Wäschekörbe - Merkmale, Funktion und Tipps zur Auswahl

Pulli wird in Wäschekorb gesteckt, weißer Hintergrund

Die Vielfalt der Wäschekörbe

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  • von Paradisi-Redaktion

Wäschekörbe bzw. Wäschepuffe zählen zur funktionalen Ausstattung; in ihnen wird dreckige Wäsche gesammelt. In Form von beispielsweise Truhen können sie aber auch zum dekorativen Hingucker werden. Als tragbare Variante bestehen sie in der Regel aus Kunststoff - in diesem Fall nutzt man sie zum Transport der dreckigen Wäsche zur Waschmaschine bzw. der sauberen Wäsche zum Trockner oder Wäscheständer. Lesen Sie über die Merkmale und Funktion von Wäschekörben und holen Sie sich Tipps zur Auswahl.

Wäschekörbe - Merkmale und Funktion

Unter einem Wäschekorb - auch Wäschepuff - versteht man ein Behältnis, in welches man dreckige Wäsche sammelt, bis diese in die Waschmaschine gegeben wird. Es gibt eine große Vielfalt unterschiedlicher Modelle.

Oftmals sind diese rund im Durchmesser und haben dabei in der Standardausführung eine Höhe von etwa 60 Zentimetern. Sie können meist mit einem Deckel geschlossen werden, wobei der Korb ansich Luftlöcher aufweist, um für einen Luftaustausch zu sorgen.

Ebenso gibt es Modell in Truhenform. Diese können zusätzlich auch als Sitzgelegenheit genutzt werden.

Des Weiteren werden häufig auch die Körbe bzw. Wannen als Wäschekörbe bezeichnet, die man zum Transport nasser Wäsche nutzt. Genau genommen handelt es sich dabei aber um Waschkörbe.

Während Waschkörbe aufgrund ihrer Nutzungsweise möglichst leicht sein sollten, werden sie in der Regel aus Kunststoff angeboten. Zwei Tragegriffen an den Seiten erleichtern das Tragen.

Wäschekörbe, die einen festen Platz - etwa im Bad oder Schlafzimmer - haben, können auch aus Holz oder Metall sein. Ebenso ist Flechtwerk beliebt und auch Stoff - in dem Fall ist die Rede von einem Wäschesack - wird gerne gewählt. Ein solcher Wäschesack wird aber auch in geflochtenen bzw. hölzernen Körben eingehängt.

Schmutzwäsche sammeln im Wäschekorb
Schmutzwäsche sammeln im Wäschekorb

Unterschiedliche Größen

Wie schnell ei Wäschekorb gefüllt wird, hängt davon ab, wie viele Menschen ihn nutzen und wie oft in der Woche gewaschen wird. Dementsprechend finden sich ganz unterschiedliche Größen im Handel.

Singles sollten dabei mit einem Fassungsvermögen von 50 Litern gut auskommen. In diesem Bereich gibt es eine große Modellauswahl aus Leinen, Kunststoff oder auch Metall. Praktisch bei kleinen Räumen sind Sammelbhälter, die in eine Nische hinneinpassen.

Für Haushalte mit zwei oder drei Personen werden Wäschekörbe angeboten, die etwa zwei Waschmaschinenladungen fassen können. Auch hier ist die Auswahl groß; besonders gern wird auf stabile Rattankörbe zurückgegriffen. Sie verfügen häufig über einen aufklappbaren Deckel.

Ist man auf der Suche nach einem Wäschekorb für einen Haushalt mit Kindern, wird man diesen häufig in Form eines massiven Holzkorbes vorfinden. Bei einem solch hohen Wäscheaufkommen macht es auch Sinn, ein Modell mit mehreren Fächern zu nutzen, sodass man die Wäsche direkt vorsortieren kann.

Tipps zur Auswahl

Ein Wäschekorb ist in fast jedem Haushalt zu finden. Im Gegensatz zu anderen Einrichtungsgegenständen wird er meist unscheinbar und platzsparend in einer Ecke postiert.

Er soll in erster Linie seinen Zweck erfüllen, nicht aber den Raum optisch verschönern. Aber welcher Wäschekorb eignet sich für welche Wohnung?

Die unterschiedlichen Fassungsvermögen haben wir bereits erwähnt. Je nach Personenanzahl werden Körbe mit einem Volumen zwischen 48 und 135 Litern.

Bezüglich des Formats findet man

  • runde Tonnen
  • eckige Boxen und Truhen sowie
  • Eckmodelle.

Für welche Form man sich entscheidet, hängt vom Schnitt des Raumes bzw. dem dortigen Platzangebot ab und natürlich spielt auch der persönliche Geschmack eine Rolle.

In Sachen Bedienkomfort sollte man auf Eingriffe bzw. Henkel achten, um den Korb auch mal problemlos umstellen zu können. Alternativ setzt man auf Modelle mit Rollen, sodass man den Korb direkt zur Waschmaschine rollen kann - sofern keine Stufen zu überwinden sind.

Größe des Wäschekorbs je nach Menge der anfallenden Wäsche
Größe des Wäschekorbs je nach Menge der anfallenden Wäsche

Auch das Material stellt einen wichtigen Aspekt dar...

Wäschkorb aus Kunststoff oder Naturprodukten?

Grundsätzlich kann zwischen Wäschekörben aus Kunststoff und aus Naturprodukten entschieden werden. Beide Materialien haben ihre Vor- und Nachteile, sie unterscheiden sich sowohl im Anschaffungspreis wie auch in ihrer Haltbarkeit, in ihren Pflegeeigenschaften sowie in der Optik.

Zugegeben: Das beste Material für ein Produkt kann es kaum geben - jedes einzelne bietet seine ganz spezifischen Vor- und Nachteile, die den eigenen Ansprüchen einmal mehr, einmal weniger gut genügen. Entscheidend ist daher, welche Aspekte Ihnen besonders wichtig sind.

Merkmale der Kunststoffkörbe

Wäschekörbe aus Kunststoff sind im Gegensatz zu Holz- oder Bastkörben kostengünstiger. Sie sind leicht zu reinigen und sind unempfindlich gegenüber Wasser und Feuchtigkeit.

Das ist vor allem dann ein Vorteil, wenn der Wäschekorb im Badezimmer mit hoher Luftfeuchtigkeit untergebracht werden soll. Kunststoff ist zudem sehr robust und widerstandsfähig. Trotz des geringen Anschaffungspreises kann man mit einer langen Lebensdauer rechnen.

Ein weiterer Vorteil von Wäschekörben aus Kunststoff ist das große Farbangebot. Während Naturprodukte nur in verschiedenen Braun-, Beige- und Naturtönen erhältlich sind, findet man Wäschekörbe aus Kunststoff auch in knalligen Farben wie Rot, Gelb oder Grün.

Transportable Modelle

Nicht immer sind die Wege zur Waschmaschine kurz: In Mehrfamilienhäusern mit gemeinsamen Waschraum, aber auch auf dem Weg zum Waschsalon kann ein transportabler Wäschekorb besonders sinnvoll sein. Hierfür sind leichte Materialien bestens geeignet.

Ein typisches Beispiel: Der tragbare Wäschekorb aus Kunststoff oder ein Wäschesack aus festem Synthetikgewebe. Achten Sie auf eine hochwertige Verarbeitung, die auch bei voller Befüllung stabil und sicher bleibt.

Geschirrtücher und Socken auf Wäscheleine im Garten, darunter Korb mit Wäsche auf Baumstumpf
Geschirrtücher und Socken auf Wäscheleine im Garten, darunter Korb mit Wäsche auf Baumstumpf
Merkmale der Naturkörbe

Etwas stilvoller, edler und natürlicher wirken Wäschekörbe aus Naturprodukten. Aber nicht nur in ihrer Optik, auch in ihrer Funktionalität unterscheiden sie sich von Kunststoffwäschekörben.

Diese können ganz unterschiedlich verarbeitet sein:

  • Vom geflochtenen Rattankorb
  • über eine feste Wäschebox mit Bambus-Gitter
  • bis zur klassischen Wäschetruhe aus Holz

ist hier für jeden Geschmack gesorgt.

Oftmals sind die praktischen Stücke zusätzlich mit einem Wäschesack ausgekleidet, welcher entnommen und bei Bedarf auch gereinigt werden kann. Neben ihren optischen Vorzügen überzeugen die vorgestellten Materialien durch ihre Formbeständigkeit, wodurch sie auch als eigene Möbelstücke im Raum platziert werden können.

Geflochtene Bastkörbe oder genagelte Holzkörbe sorgen für einen besseren Luftaustausch, wodurch ein muffiger Geruch im Wäschekorb verhindert wird. Da Naturprodukte aber anfälliger gegenüber Feuchtigkeit sind und Holz bzw. andere Materialien bei regelmäßigem Kontakt mit Feuchtigkeit ihre Farbe verändern, aufquellen oder sogar faulen, eignet sich ein Wäschekorb aus Naturprodukten nicht für Badezimmer. Die optisch ansprechenden Holz- oder Bastwäschekörbe sind aber dennoch ihren höheren Anschaffungspreis wert, da sie getarnt als Sitztruhe oder Beistelltisch jeden Wohnraum optisch verschönern können.

Außergewöhnliche Materialmixe

Auch außergewöhnliche Materialien oder Kombinationen können eine Anschaffung wert sein. So verleiht eine Wäschetruhe mit Lederbespannung dem Badezimmer ein ganz besonders elegantes Flair. Ebenso beliebt sind Materialmixe, beispielsweise transportable Wäschesäcke, die in ein Gestell aus Chrom oder Kunststoff eingefasst werden können und dann zum Wäschekorb werden.

Moderner Wäschekorb aus Stoff für Schmutzwäsche
Moderner Wäschekorb aus Stoff für Schmutzwäsche

Die Wahl des richtigen Materials hängt auch von dem bevorzugten Standort für den Wäschekorb ab...

Tipps zur Aufbewahrung

In Wäschekörben kann Schmutzwäsche verstaut werden, so dass diese weder achtlos und unordentlich in einer Zimmerecke gestapelt werden muss noch unangenehm muffige Gerüche in die Raumluft abgibt. Welcher Wäschekorb für den eigenen Haushalt in Frage kommt, ist von individuellen Faktoren wie zum Beispiel der Einrichtung und der Anzahl der im Haushalt lebenden Personen abhängig. Doch wo sollte ein Wäschekorb aufbewahrt werden?

In den meisten Haushalten findet sich der Wäschekorb im Schlafzimmer oder im Bad wieder. Diese Räume sind meist schnell und bequem zu erreichen, werden ausreichend gelüftet und bieten immer eine kleine Nische, in die ein Wäschekorb unauffällig und platzsparend verstaut werden kann. Sowohl für die Aufbewahrung im Bad als auch für die Unterbringung im Schlafzimmer sprechen verschiedene Gründe.

Im Bad

Ist das Badezimmer groß genug und kann es regelmäßig über ein Fenster gelüftet werden, bietet es ideale Voraussetzungen zur Unterbringung eines Wäschekorbes. Vor der täglichen Dusche kann die Schmutzwäsche direkt im Korb verstaut werden, ohne erst in einen anderen Raum gebracht werden zu müssen.

Zudem handelt es sich bei einem Badezimmer um einen wenig genutzten privaten Bereich, in dem der Wäschekorb weder für die Bewohner selbst noch für Gäste störend ist. Da Schmutzwäsche oft streng riecht, sollte das Bad auch bei geschlossenen Wäschekörben regelmäßig gelüftet werden.

Wenn möglich, sollten hier zudem nur Wäschekörbe aus Metall oder Plastik aufbewahrt werden. Stroh-, Holz-, Bast- oder Stoffkörbe nehmen schnell Luftfeuchtigkeit auf, was nach einiger Zeit zu Schäden am Wäschekorb und zu einer allgemein modrigen Raumluft führen kann.

Im Schlafzimmer

Das Schlafzimmer ist eine beliebte Alternative zum Bad. Auch hier kleidet man sich an und aus und auch hier stört ein Wäschekorb die Optik des Raumes kaum.

Zusammen mit älteren Matratzen und verschwitzter Bettwäsche kann die Schmutzwäsche im Wäschekorb allerdings zu einem muffigen Raumgeruch beitragen, der das Raumklima stark beeinträchtigen und sogar zu Schlafstörungen führen kann. Da ein Schlafzimmer aber generell weniger Luftfeuchtigkeit als ein Badezimmer aufweist, können hier auch gut Wäschekörbe aus Naturmaterialien stehen.

Fußpilz kann sich im Wäschekorb verbreiten

Nahaufnahme Zehennagel mit Fußpilz
sommerzeit ist fußpilzzeit © Gabriele Schmid - www.fotolia.de

Wer an Fußpilz leidet, der sollte seine Socken getrennt von der restlichen Kleidung waschen und aufbewahren. Es empfiehlt sich, nicht die ganze Wäsche in einen Wäschekorb zu packen. Forscher fanden jetzt nämlich heraus, dass sich der Pilz auf andere Kleidungsstücke übertragen kann und dann keine Hygiene mehr gewährleistet ist. Deswegen sollten mit dem Pilz in Berührung gekommene Klamotten nicht zusammen mit anderen Anziehsachen gelagert werden und zudem auf 60 Grad gewaschen werden, damit Keime abgetötet werden können.

Fußpilz kann durch kleine Hautschüppchen, die an Sockenfasern haften bleiben, verteilt werden.

Verschiedene Materialien für Wäschekörbe

Junge, dunkelhaarige Frau mit Wäschekorb beim Wäscheaufhängen
Great day for laundry © Tomasz Trojanowski - www.fotolia.de

In jedem Haushalt fällt sie an - schmutzige Wäsche. Da man natürlich nicht für jedes einzelne Teil die Waschmaschine starten kann, muss die Schmutzwäsche so lange gesammelt werden, bis die Maschine voll beladen ist. Praktisch ist natürlich, wenn man die Wäsche auch gleich nach Sorten trennen kann, also nach Buntwäsche, 60°C-Wäsche und Kochwäsche. Aber aus welchem Material soll der Wäschekorb sein?

Kunststoff

Die Frage nach den Materialien der Wäschekörbe, in denen man die Wäsche zur Waschmaschine und dann zum Trockner oder Wäsche aufhängen transportiert, ist eigentlich schnell beantwortet. Hier kommen fast nur noch Kunststoffwannen zum Einsatz. Sie sind leicht und stabil. Geht es um die Sammelbehälter für die Schmutzwäsche, ist Kunststoff praktisch out.

Edelstahl

Brauchen Sie einen ganz stabilen Wäschekorb, entscheiden Sie sich für einen solchen aus Edelstahl. Hier müssen Sie aber, ebenso wie bei den Sammelkörben aus Kunststoff, darauf achten, dass Lüftungsschlitze im Behälter sind. Sonst kann es vorkommen, dass die Wäsche muffig und stockig wird.

Flechtmaterial wie Rattan oder Wasserhyazinthe

Kein Problem mit der Luftzufuhr haben Sie bei Wäschekörben aus Flechtwaren wie Rattan und Wasserhyazinthe. Werden diese Naturmaterialien mit Stoff ausgekleidet, müssen Sie auch keine Löcher in der Wäsche durch hervorstehende Zweige fürchten.

Textiles Material

Eine geradezu ideale Lösung sind Wäschekörbe und Wäschesortierer aus textilem Material. In einem standfesten oder fahrbaren Metallgestell montiert sind sie praktisch, leicht, atmungsaktiv und eigentlich für jeden Haushalt die perfekte Lösung.

Grundinformationen und Tipps zu Wäschekörben

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: Schmutzwäsche © Balin - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Wäschehaufen © Mick Tabuh - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Wäschekorb © Daniel Kühne - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Schmutzwäsche © Ro - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Wash day for dish towels © Sandra Cunningham - www.fotolia.de

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Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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