25. November 2009
Video- und DVD-Rekorder machen es möglich, Filme und Fernsehsendungen aufzunehmen und zu archivieren. Beim Ansehen ist man nicht an die Sendezeit gebunden und Filme können auf einem Medium gespeichert und beliebig oft angesehen werden. Der klassische Videorekorder wird nach und nach vom technisch höher entwickelten DVD-Rekorder vom Markt verdrängt. Aber welche Vor- und Nachteile bieten beide Rekorder überhaupt?
Im Anschaffungspreis sind Videorekorder am günstigsten. Auch einfache DVD-Rekorder kommen an diesen Preis nicht heran. Soll gar ein DVD-Rekorder mit integrierter Festplatte angeschafft werden, muss der Kunde noch tiefer in die Tasche greifen. Eine höhere Bildqualität und viele Zusatzfunktionen rechtfertigen diesen hohen Anschaffungspreis allerdings.
Im Gegensatz zu digitalen DVD-Rekordern sind Videorekorder in der Bedienung einfacher. Das kommt vor allem den Verbrauchern zu Gute, die weniger technisches Verständnis mitbringen oder die sich nicht stundenlang mit der Bedienungsanleitung auseinandersetzen wollen und stattdessen lieber auf Zusatzfunktionen verzichten.
Die Aufnahmekapazität von Video- und DVD-Rekordern ist abhängig vom Medium. Während VHS-Kassetten durchschnittlich 3-5 Stunden Fernsehprogramm speichern können, beträgt die Aufnahmedauer bei einfachen DVD-Rekordern gerade mal 1-2 Stunden. Sind diese allerdings mit einer zusätzlichen Festplatte ausgestattet, können je nach Speicherplatz bis zu mehrere hundert Stunden aufgezeichnet werden.
Ferner kommt es auf die Art des Speichermediums an, wie oft aufgezeichnete Sendungen wieder überspielt werden können. Einfache DVD-Rohlinge können nur einmal gebrannt und anschließend nicht überschrieben werden. RW-Rohlinge eignen sich dagegen zum einmaligen Überschreiben. Videokassetten können beliebig oft überspielt werden, jedoch kann es bei intensiver Nutzung zu Schäden und Verschleiß am Band kommen. Daten auf Festplattenrekordern können dagegen immer wieder gelöscht oder durch andere ersetzt werden, ohne das die Qualität auf Dauer leidet.
Hinsichtlich der Bild- und Tonqualität sind DVD-Rekorder den Videorekordern überlegen. Die beste Qualität erzeugen allerdings DVD-Rekorder mit integrierter Festplatte, die Fernsehsendungen digital aufnehmen können. Letztere bieten dem Nutzer zudem verschiedene praktische Zusatzfunktionen. Festplattenrekorder ermöglichen ein zeitversetztes Fernsehen und verfügen über eine elektronische Programmzeitschrift, mit der Sendungen auf einfache Art und Weise zur Aufnahme ausgewählt werden können. Zur Aufnahme muss also nicht mehr - wie bei Videorekordern - eine ShowView-Zahl eingegeben werden.
DVD-Rekorder haben letztlich noch den Vorteil, dass aufgenommene Filme nicht zurückgespult werden müssen und sofort angeschaut werden können. Das lästige Spulen von VHS-Kassetten ist nicht nur zeitaufwändig, sondern belastet auf Dauer auch das Band.
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