27. September 2011
Unterbetten bieten sich nicht nur zur Schonung der Matratze an, sondern vor allem, um die Mikrozirkulation und damit das Klima im Bett zu regeln. Je nach verwendetem Material können sie kühlen oder wärmen. Gerade für den Winter bieten sich kuschelige Unterbetten aus echtem Lammfell an.
Schließlich ist Lammfell in der Lage, bei Kälte zu wärmen – andererseits auch, bei Hitze zu kühlen, sodass man mit einem Lammfellunterbett zu einem echten Vier-Jahreszeiten-Unterbett kommt. Dies liegt an der temperaturausgleichenden Eigenschaft von echtem Lammfell. Außerdem bietet es durch eine Art natürliches Luftpolster eine atmungsaktive Zone, sodass es – trotz behaglicher Wärme im Winter – nicht zu nächtlichem Schwitzen kommt. Auch für seine feuchtigkeitsregulierende Wirkung ist Lammfell bekannt: Die Wolle des Lammfells kann bis zu dreißig Prozent Feuchtigkeit als Wasserdampf aufnehmen, ohne dass sie sich feucht oder kalt anfühlt. Das heißt, selbst im feuchten Zustand besitzt Lammfell eine natürliche Eigenwärme und fühlt sich nie kalt an. Zudem nimmt Lammfell Nachtschweiß sofort auf und gibt ihn sieben Mal schneller an die Luft ab als Synthetik.
Dies macht Lammfell zum idealen Material für Unterbetten. Schließlich wussten schon sibirische Nomaden vor zwölftausend Jahren über die Vorzüge des Lammfells Bescheid. Neben den genannten temperaturausgleichenden, atmungsaktiven und feuchtigkeitsregulierenden Eigenschaften ist es extrem anschmiegsam, sodass jedem, der auf Lammfell schläft, allgemeines Wohlbefinden sowie Entspannung vermittelt wird. Nicht zuletzt kommt dem Lammfell eine durchblutungsfördernde Wirkung zu – und eine gute Durchblutung ist Voraussetzung für einen gesunden Schlaf, wie jeder weiß, der schon einmal wegen kalter Füße nicht einschlafen konnte. Im Winter speichert die natürliche Wollfaser des Lammfells die Wärme, die jeder Körper abgibt, und gibt sie dem Körper zurück.
Auch und insbesondere für Allergiker sind Unterbetten aus Lammfell geeignet, da Lammfelle zu einhundert Prozent aus sogenanntem Lanolin, bestimmten Eiweißproteinen, bestehen und Eiweiße wiederum keinen Nährboden für Bakterien und Viren bieten. Diese antibakterielle Wirkung schützt auch die Haut. Die natürliche Struktur der Wollfaser des Lammfells, die eher schuppig ist, stößt Schmutz ganz von selbst ab, sodass das Lammfell über eine natürliche Selbstreinigungskraft verfügt. Regelmäßiges Aufschütteln und Lüften ist ausreichend, um Gerüche zu neutralisieren und die flach gelegenen Wollfasern wieder aufzurichten. Lammfell ist von Natur aus strapazierfähig, elastisch und von hoher Reißfestigkeit, sodass Lammfellunterbetten in der Regel eine lange Lebensdauer haben.
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