5. September 2007
Von Anne Fünfstück
Der Umzug in eine meist unbekannte Umgebung mit fremden Nachbarn, einer neuen Einkaufssituation und veränderten Anfahrtswegen zur Arbeit oder Schule, ist kein leichter und stressfreier Schritt. Viele Dinge müssen bedacht werden und nichts darf dem Zufall überlassen sein. Hier nun einige Tipps, um den Umzug ins neue traute Heim zu erleichtern.
Ob erwarteter Nachwuchs, ein neuer Job oder eine Trennung, für einen Umzug kann es viele Gründe geben. Doch egal aus welchen Motiven eine solche Entscheidung getroffen wird, leicht fällt dieser Schritt nicht. Von der Ummeldung beim Amt, über die Anschaffung neuer Möbel bis zur Auswahl der Verpackungsmaterialien ist eine Menge zu bedenken. An wen kann man sich wenden und wer nimmt einem einen Teil der Arbeit ab? Diese und viele weitere Fragen werden durch Checklisten im Internet oder gar in extra verfassten Büchern und Ratgebern beantwortet.
Nachdem eine neue Bleibe gefunden ist, geht es darum die alte Bude wieder aufzumöbeln und alle angesammelten Stücke sicher und ordentlich zu verpacken. Die alte Wohnung muss meist besenrein und gegebenenfalls auch mit geweißten Wänden übergeben werden. Achten Sie bei der Aufbereitung der alten Räumlichkeiten immer auf die Vorgaben im Mietvertrag und das beim Einzug erhaltene Übergabeprotokoll. Schäden die schon bei Ihrem Einzug vorhanden waren müssen nicht behoben werden. Bei Rückfragen wenden Sie sich in jedem Fall immer zuerst an Ihren Vermieter.
Das ordnungsgemäße Einpacken von Geschirr, Büchern und elektrischen Geräten will gelernt sein. Wenn Sie sich entscheiden eine Umzugsfirma zur Hilfe zu rufen, dann lassen Sie diese am besten auch gleich die Kisten packen. Zum einen gehen diese Helfer mit ausreichend Erfahrung an den Start und zum anderen haftet derjenige für aufkommenden Schaden, der die Kisten gepackt hat. Wertgegenstände wie Unterlagen, Schmuck oder Bargeld sollten jedoch immer von Besitzer selbst gepackt und transportiert werden.
Melden Sie sich rechtzeitig beim Amt um, denn eine zu lange Verzögerung kann im schlimmsten Fall ein Bußgeld zur Folge haben. Wichtig ist auch, dass Sie schnellst möglich ihrer Krankenkasse, ihrem Geldinstitut, Arbeitgebern und Schulen und auch allen anderen wichtigen Institutionen Ihre neue Anschrift mitteilen. Die Post bietet für die ununterbrochene Zusendung Ihrer Post auch einen Nachsendedienst an. Für einen kleinen Betrag sendet Ihnen die Post gern Ihre Briefe und Pakete an die neue Anschrift.
Informieren Sie sich vor Ihrem Umzug gut über alle Hilfen die möglich sind. Sowohl das Internet, als auch Umzugsfirmen, Ihr Vermieter oder verschiedene Ratgeber können Ihnen bei der Durchorganisation Ihres Umzugs weiterhelfen. Nutzen Sie diese Quellen unbedingt um Probleme und Kummer zu vermeiden.
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