27. September 2011
Für ein stilvolles Dinner muss auch die Tischdekoration einiges hermachen. Tischdecken aus Damast gelten unter Kennern noch heute als erste Wahl. Wir zeigen, was es mit den edlen Stücken auf sich hat.
Was viele Menschen nicht wissen: Streng genommen handelt es sich bei Damast nicht um ein bestimmtes Material. Im Gegenteil - Decken aus Damast können mit ganz verschiedenen Ausgangsmaterialien gefertigt werden. Luxuriöse Modelle werden zum Beispiel aus Seide oder schwerem Leinen angeboten; heute stehen jedoch in erster Linie Decken aus Baumwolle zur Wahl.
Typisch für die ursprünglich vermutlich aus China stammende Webtechnik Damast ist ihre auffällige Prägung. Hiermit ist es möglich, ganz verschiedene Muster ins Gewebe einzuprägen. Besonders stilvoll und dabei angenehm schlicht: Tischdecken aus einfarbigem Damast - hier erscheinen zum Beispiel eingewebte Blumen erst mit passendem Lichteinfall. Wer ein deutlich sichtbares Muster bevorzugt, der kann Modelle aus zweifarbigem Damast wählen.
Eine wirklich gute Tischdecke sollte dem festlichen Dinner einen stilvollen Rahmen bieten, ohne sich jedoch allzu sehr in den Vordergrund zu spielen. Schließlich sollten auch das elegante Porzellan, die hochwertigen Kristallgläser oder die übrige Tischdekoration genügend Raum zur Entfaltung erhalten. Damast stellt sich hier als ideales Material für die Tischdecke heraus: Es wirkt schlicht und elegant zugleich, kann auf Wunsch aber auch mit aufwändiger Verarbeitung und vielfältigen Farben gewählt werden. Neben dem deutlich teureren echten Damast, stehen heute zahlreiche Modelle mit ähnlicher Webtechnik zur Wahl.
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