20. April 2009
Damit die Tagesdecke lange ansehnlich und optisch attraktiv bleibt, muss sie von Zeit zu Zeit gereinigt werden. Doch auch aus hygienischen Gründen ist dies wichtig, denn gerade im Schlafzimmer sollten Hausstaubmilben und andere Allergieerreger möglichst eingedämmt bleiben. Doch wie reinigt man seine Tagesdecke am besten?
Die optimale Reinigungsform hängt sehr stark vom Material und von der Beschaffenheit der Decke ab. Dünne und pflegeleichte Decken können Sie ganz einfach in der Waschmaschine waschen. Dünne Stoffe können nicht so viel Wasser aufnehmen, darum erhöht sich das Eigengewicht in der Waschtrommel nicht, und die Waschmaschine kann die Aufgabe bewältigen. Achten Sie jedoch beim Aufhängen der Decke darauf, dass sie ihre Form nicht verlieren kann. Am besten ist es, sie gefaltet über einen Wäscheständer zu hängen und mehrmals die Position und die Faltung zu erneuern.
Tagesdecken aus Wolle oder Naturgeweben können Sie auch in der Badewanne reinigen. Dazu benötigen Sie etwas Zeit und vor allem ein sehr mildes Waschmittel. Zum Beispiel können Sie dazu auch ein mildes Shampoo verwenden, wenn Sie keinen teuren Spezialreiniger kaufen möchten. Wichtig ist es, die Decke gut einweichen zu lassen, am besten über mehrere Stunden. Beim Waschen selbst sollten Sie vorsichtig sein, um die Decke nicht aus der Form zu ziehen. Sehr wichtig ist auch das mehrmalige gute Ausspülen der Decke mit klarem Wasser. Ist der Waschvorgang beendet, dann lassen Sie die Decke einfach noch mehrere Stunden in der Badewanne liegen, damit sie gut abtropfen und das Wasser ablaufen kann. Wenn Sie dabei ab und zu die Position der Decke verändern, erzielen Sie einen gleichmäßigen Effekt. Tropft die Decke beim Hochheben nicht mehr oder nur noch wenig, dann kann sie auf einem Wäscheständer zum Trocknen ausgebreitet werden. Auch hier müssen Sie darauf achten, dass sie nicht aus der Form gezogen wird.
Bei Decken aus Kunstfasergewebe kann ein gutes und regelmäßiges Lüften häufig die Reinigung ersetzen. Hier setzen sich Hausstaubmilben und Schmutz weniger gut ab und dringen weniger tief in die Fasern ein. Ein Ausschütteln kann hier einiges bewirken.
Decken, die Sie selbst nicht reinigen können, weil sie beispielsweise zu dick oder zu voluminös sind, sollten Sie in die Reinigung bringen. Erkundigen Sie sich am besten vorher, ob die Reinigung Ihre Decke auch annehmen und behandeln kann, bevor Sie sich die Mühe machen.
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