10. November 2011
Der klassische Staubwedel besteht aus Straußenfedern. Zwar erfreuen sich dieser Staubwedel aus Straußenfedern nach wie vor großer Beliebtheit - doch machen moderne Hightech-Fasern auch vor ihm nicht halt. Und auch beim Stiel hat sich einiges getan.
Zunächst aber ein paar Worte zum Klassiker: Straußenfedern besitzen eine natürliche Antistatik und sind dennoch so sanft und weich, dass sie Staub selbst auf empfindlichsten Oberflächen, beispielsweise Bildschirmen, entfernen können. Überdies eignen sich Staubwedel aus Straußenfedern auch sehr gut für Allergiker, da sie den Staub erst nach kräftigem Schütteln wieder freigeben. Gereinigt werden sie mit Haarwaschmittel. Ebenfalls aus einem Naturmaterial bestehen Lammwoll-Staubwedel. Diese arbeiten nicht mit Antistatik, sondern nehmen den Staub aufgrund des natürlichen Wollfettes auf.
Klassischerweise ist der Stiel des Staubwedels fix und besteht aus Holz oder Bambus mit einer Lederschlaufe zum Aufhängen an seinem Ende. Moderne Staubwedel jedoch verfügen oftmals über Teleskopstiele aus Kunststoff, die nach Bedarf ausfahrbar sind - praktisch, wenn etwa an der Zimmerdecke Spinnweben zu entfernen sind und man nicht auf wackelige Behelfskonstrukte wie Hocker, Stühle oder Leitern zurückgreifen möchte. Bewegliche Gelenke sorgen darüber hinaus für Flexibilität, sodass man mit dem Staubwedel gewissermaßen auch um die Ecke putzen kann. Die alternative zu Stielen mit Gelenken sind sehr leichte und flexible Stiele, die sich problemlos biegen.
Ein guter Staubwedel nimmt den Staub auf und hält ihn fest - ist dabei aber so leicht, dass man mit ihm auch über filigrane Gegenstände wie Dekofiguren fahren kann, ohne dass er diese umwirft. Auch für Bücherregale ist der Staubwedel das Werkzeug der Wahl und beispielsweise dem Staublappen vorzuziehen. Besonders gründlich gelingt dies mit Staubwedelarten aus modernen Mikrofasern. Diese erzeugen bei Benutzung eine elektrostatische Ladung, die die Staubpartikel in das Innere der Fasern zieht.
Ganz aktuell und trotzdem preiswert sind auch elektrische Staubwedel. Diese batteriebetriebenen Geräte rotieren um ihre eigene Achse, sodass sich ein elektromagnetisches Feld aufbaut, welches den Staub anzieht und festhält. Meistens werden elektrische Staubwedel mit mehreren Aufsätzen geliefert - so kann mit nur einem Gerät passgenau auf das individuelle Putzbedürfnis eingegangen werden. Manche Modelle vibrieren auch, anstatt sich zu drehen, doch haben sich in der Praxis die rotierenden elektrischen Staubwedel als effizienter herausgestellt.
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