11. November 2009
Raumteiler liegen derzeit stark im Trend, und vielleicht haben Sie sich auch schon überlegt, ob ein Raumteiler für Ihre Wohnung oder ein ganz bestimmtes Zimmer sinnvoll sein könnte. Hier haben wir einige Hinweise für Sie gesammelt, die Ihnen die Entscheidung für oder gegen einen Raumteiler erleichtern sollen.
Raumdesigner sagen, dass jedes Möbel- oder Dekostück einen Sinn und Zweck haben sollte. Der Sinn kann dabei auch in einem rein dekorativen Aspekt bestehen. Wenn Sie also über einen großen Raum verfügen, der Ihnen einfach zu kahl und zu unpersönlich ist, dann können Sie diesen Raum unter Umständen mit einem oder mehreren Raumteilern aufwerten und in gemütliche Themenbereiche unterteilen. Schaffen Sie sich zum Beispiel eine Leseecke, in die Sie sich ungestört zurück ziehen können, dann kann der Raumteiler aus einem schönen Bücherregal bestehen. So greift er das Thema "Leseecke" auf, und bildet zusammen mit den Sitzmöbeln eine Einheit. Achten Sie dabei darauf, dass der Raumteiler den Wohnraum nicht wirklich durchschneidet, sondern seine Begrenzung jeweils nur andeutet.
Ein Raumteiler ist aber auch dann ein hilfreiches und nützliches Accessoire, wenn nur wenig Platz vorhanden ist. In vielen Ein-Zimmer-Wohnungen trennt ein Raumteiler den Schlaf- vom Wohnbereich ab. Obwohl er hier eine rein praktische Funktion hat, sollte trotzdem auf eine ästhetische Wirkung Wert gelegt werden. Verfügt man zum Beispiel über eine Schlafcouch, die bei Tag in ein gemütliches Sofa umgewandelt werden kann, so kann man einen Raumteiler wählen, der bei Nichtbedarf verschwindet. Faltrollos oder Lamellenvorhänge eignen sich für diese Zwecke sehr gut.
Auch in Kinder- oder Jugendzimmern sind Raumteiler eine sinnvolle Investition. Wenn ein Zimmer von zwei Kindern oder Jugendlichen gemeinsam genutzt wird, so sollte für jedes Kind die Möglichkeit zum Rückzug in die Privatsphäre geschaffen werden. In vielen Kinderzimmern trennt der Raumteiler auch die Bereiche Lernen und Spielen oder Schlafen und Spielen. Die Raumteiler können dennoch so gestaltet sein, dass sie die Kinder nicht beengen oder isolieren. In Form von offenen Regalen bieten sie zusätzlichen Stauraum, der von beiden Bewohnern gleichzeitig genutzt werden kann.
Auch Arbeitsbereiche verschwinden elegant hinter Raumteilern. Durch die räumliche Begrenzung wird ganz klar demonstriert, dass dieser Bereich nicht zum eigentlichen Wohnbereich gehört, und zum Beispiel auch Besucher nicht zugänglich ist.
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