Basics, die aus jedem Zimmer einen Wohlfühlraum schaffen

Einsicht modernes Wohnzimmer mit weißem Kamin, Möbeln, Wendeltreppe

Einrichtungstipps für jeden Raum

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  • von Paradisi-Redaktion

Gehören Sie auch zu jenen Menschen, die eigentlich ganz zufrieden mit Ihrem individuellen Einrichtungsstil sind - aber dann doch hin und wieder neidisch auf all die Wohnungen schauen, die von ihren Besitzern scheinbar wie von Zauberhand gestaltet worden sind? Es gibt für jedes Zimmer die passenden Basics - und schon lässt sich daraus ein Wohlfühlraum kreieren. Holen Sie sich Einrichtungstipps, um aus jedem Raum das Bestmögliche rauszuholen.

Es gibt Räume, die einfach rundherum stilvoll und behaglich wirken und jeden, der sie betritt, im Handumdrehen pudelwohl fühlen lassen. Tatsächlich ist die Kunst der schönen Einrichtung alles andere als Zauberei.

Mit einer Handvoll Tricks und Tipps lässt sich aus wirklich jedem Zimmer ein echter Wohlfühlraum machen - ohne großen Aufwand und mit nur wenig Geld. Wer nur einige Basics verändert, der schafft somit die Grundlage für ein völlig neues Wohngefühl.

Dazu noch einige liebevoll ausgewählte Details, und fertig ist das perfekte Wohn-, Schlaf-, Arbeits- oder Badezimmer. Selbstverständlich können Sie mit unseren Tipps auch Küche, Flur und Co. einfach traumhaft wohnlich gestalten.

Einrichtungstipps fürs Wohnzimmer

Der Name verrät bereits alles: Das Wohnzimmer ist das Herzstück einer jeden Wohnung - und genau aus diesem Grund verdient es auch unsere volle Aufmerksamkeit. Lieblos zusammengewürfelte Möbel und karge Ecken sind hier ein absolute No-Go. Wir zeigen, welche Basics einfach stimmen müssen, damit aus dem Wohnzimmer auch tatsächlich ein im wahrsten Sinne des Wortes wohnlicher Raum wird.

Das gemütliche Wohnzimmer als Herzstück jeder Wohnung
Das gemütliche Wohnzimmer als Herzstück jeder Wohnung

Licht

Eine Deckenleuchte sorgt für helles Licht - zum Wohlfühlraum aber wird ein Wohnzimmer hiermit nicht unbedingt. Hierfür sollten es schon Lichtquellen wie eine stattliche Stehlampe oder gemütliche Tischleuchten - zum Beispiel stilvoll auf Regalbrettern platziert - sein.

Der Grund hierfür: Zum einen sorgen die zugehörigen Lampenschirme dafür, dass das austretende Licht angenehm gedämpft wird. Zum anderen besitzen die zugehörigen Glühbirnen häufig eine geringere Wattzahl, sind also dunkler, aber somit oft auch gemütlicher und nebenbei noch energiefreundlicher.

Einen ähnlichen Effekt erzielen Sie durch eine Deckenleuchte mit eingebautem Dimmer oder Deckenstrahler, die passend platziert nur indirekt in den Raum hineinstrahlen.

Kerzen

Auch Kerzen machen sich im Wohnzimmer immer gut und sorgen besonders in der kalten Jahreszeit abends für Gemütlichkeit. Sie lassen sich auf unterschiedliche Art und Weise anordnen; möglich sind beispielsweise

Pflanzen und textile Elemente

Eigentlich ist die Wohnzimmereinrichtung ja perfekt - und trotzdem gibt es noch die ein oder andere Ecke, die als toter Winkel nicht so richtig einladend wirkt? Dann stellen Sie doch einfach eine Pflanze hinein.

Grün bekommt wirklich jedem Wohnzimmer gut. Von imposant hochgewachsenen Exoten bis hin zu einer kleinen Kakteensammlung ist hier alles erlaubt, was gefällt. Und ganz nebenbei schmücken Pflanzen eben auch jede noch so öde Ecke.

Ähnliches gilt für Wohntextilien aller Art: Auch Puristen werden schnell merken, wie effektvoll ein schöner Teppich oder sorgfältig ausgewählte Gardinen wirken können. Aber auch

können bereits einen entscheidenden Unterschied machen. Für eine Wohnatmosphäre zum Wohlfühlen sollte man deshalb zumindest ein oder zwei textile Elemente einplanen.

Offene Elemente

Schubladen, Türen, geschlossene Schränke - wer viel Wert auf Ordnung legt, der verstaut seine Siebensachen gern unauffällig und für Gäste unsichtbar. Wogegen selbstverständlich nichts einzuwenden ist, ganz im Gegenteil. Trotzdem kann es sinnvoll sein, hin und wieder für optische Auflockerung zu sorgen.

Räume, in denen man ausschließlich auf geschlossene Schrankwände blickt, wirken in der Regel nämlich alles andere als gemütlich. Zur Wohlfühloase wird das Wohnzimmer erst mit einigen offenen Elementen - hier genügt es zum Beispiel bereits, einige Regalbretter an die Wand anzubringen, die dann mit

  • gerahmten Fotos und Bildern
  • kleinen Pflanzen oder
  • Kerzen

dekoriert werden können. Besonders beliebt sind in Sachen Regal auch alte Obstkisten, die man an die Wand hängt.

Bilderwand

Mit einer Bilderwand schafft man ebenso sogleich Gemütlichkeit. Besonders hübsch sind Bilder verschiedener Größe mit einheitlicher Rahmenfarbe.

Dabei gibt es unterschiedliche Hängungen, die für diverse Effekte sorgen können. Hilfreich ist es, die Bilder vorab auf dem Boden anzuordnen. Lesen Sie hier, wie Bilder besonders gut zur Geltung kommen.

Wo hängt ein Bild am besten an der Wand?

Frau hängt Bild in neuer Wohnung an die Wand
Die neue Wohnung © bilderbox - www.fotolia.de

Hängt man es über das Sofa oder neben die Bücherwand - ein teuer erstandenes Bild oder ein Kunstdruck?

In einem sind sich Kunstkenner und Kunstbanausen einig: An eine Wand gehören immer Bilder. Egal ob ein Kunstdruck, eine Fotografie oder eine Zeichnung. Aber jedes Bild braucht seinen bestimmten Platz, um auch zu wirken. Dabei spielen die Lichtverhältnisse und vieles mehr eine Rolle - sogar die Luftfeuchtigkeit.

Bei der richtigen Hängehöhe sollte man sich an der Bildmitte orientieren. Diese befindet sich idealerweise auf der Betrachter-Augenhöhe. Jedoch ist sie nicht in jedem Raum gleich. Darauf weist jetzt die Innenarchitektin Margarete Kolb aus Augsburg hin. Im Flur zum Beispiel sollte ein Bild höher hängen als im Wohnzimmer. Denn dort sitzt man meist auf dem Sofa. Frau Kolb erläutert, dass meistens Bilder zu hoch aufgehängt werden. Gerade kleinere Bilder für eine große Wand sind eine enorme Herausforderung. Man sollte sie besser nicht alleine, sondern gruppiert aufhängen. Es sollten Bezugslinien gesucht werden, egal ob ein Türrahmen, eine Möbelkante oder ein Fenstersims. Auf dieser Bezugslinie werden dann die Bilder so arrangiert, dass sie entweder oben oder unten abschließen.

Aber nicht nur die Ästhetik spielt bei der Platzierung der Bilder eine große Rolle. Sonnenlicht ist zum Beispiel "Gift" für Bilder, so der Vorsitzende des Bundesverbandes Deutscher Galerien und Editionen, Klaus Gerrit Friese. Besonders bei Grafiken, Fotografien und Aquarellen ist dies der Fall. Es sollte kein unmittelbares Sonnenlicht auf die Bilder fallen. Man hat dann Jahre später womöglich nur noch wenig Freude an seinen Bildern.

Tipps zum Bau von Podesten

Um Räume interessanter zu gestalten, gibt es viele Möglichkeiten. Eine davon ist das Podest, welches ein Zimmer in einen zusätzlichen Bereich aufteilt und zum besonderen Hingucker werden kann. Doch nicht jeder Raum eignet sich für ein Podest (welches ganz einfach selbst zusammengebaut werden kann).

Wichtig ist, dass das Zimmer groß genug ist, denn kleine Räume würden dadurch noch enger wirken. Weiterhin sinnvoll ist es, wenn das Podest gleichzeitig eine Trennung verschiedener Tätigkeiten darstellt, wie zum Beispiel die Schlafecke eines Zimmers. Getrennte Ebenen, die im Fachjargon als "Split Levels" bezeichnet werden, sind beliebte Techniken im Bereich Raumgestaltung.

Doch nicht immer lohnt sich der Bau eines Podestes und daher sollte dieser wohl überlegt sein. Wer in einer Mietwohnung wohnt, muss den Vermieter vorher fragen, ob dieser den Bau genehmigt und beim Umzug sollte die Empore in den meisten Fällen auch wieder abgebaut werden, was zusätzliche Arbeit bedeutet.

Einrichtungstipps fürs Schlafzimmer

Das Schlafzimmer ist der wohl intimste Raum einer jeden Wohnung. Hier erholen wir uns von den Ereignissen des Tages und ziehen uns zurück, wenn wir Ruhe benötigen. An anderen Tagen wird das Schlafzimmer zur sexuellen Spielwiese - umso wichtiger, dem Raum auch einrichtungstechnisch die gebührende Aufmerksamkeit zu schenken.

Vorbei die Zeiten, in denen das Schlafzimmer aus Bett und dazu passendem Kleiderschrank bestand. Heute ist Persönlichkeit gefragt.

Wie viel Sie davon einbringen möchten, bleibt selbstverständlich Ihnen selbst überlassen. Während dem einen ein persönlicher Schnappschuss auf dem Nachttisch genügt, dekoriert der andere seine gesamten Schlafzimmerwände mit Fotos, Erinnerungen und Collagen.

Das Schlafzimmer als sehr persönlicher Raum
Das Schlafzimmer als sehr persönlicher Raum

Passende Farben

Für besonderes Wohlbefinden unabhängig vom individuellen Einrichtungsstil sorgen die richtigen Farben. Wer möchte nicht gern in einem sonnig-fröhlichen Raum aufwachen, der jeden Morgen perfekt beginnen lässt? Schöne, kräftige Töne wie Gelb und Orange sollten dabei durch Farben wie Weiß oder Beige ausgeglichen werden.

Als allgemein beruhigend gelten Blautöne in allen Variationen, und auch Grün oder Lila machen sich im Schlafzimmer immer gut. Selbstverständlich ist auch der Klassiker Weiß erlaubt - besonders hübsch wirkt diese "Farbe" jedoch, wenn Sie durch gekonnte Farbtupfer oder hübsche Elemente in Naturfarben wie Beige oder Braun aufgepeppt wird. Neben der Bettwäsche eignen sich zum Beispiel Vorhänge und Teppiche für eine solche kleine Farbkur.

Sitzgelegenheiten

Zu guter Letzt: Wer sein Schlafzimmer nicht nur zum Schlafen nutzen, sondern sich auch hin und wieder für eine Lesestunde oder eine Ruhepause hierher zurückziehen möchte, der sollte für zusätzliche Sitzgelegenheiten sorgen. Ein imposanter Ohrensessel beispielsweise wirkt nicht nur urgemütlich, es sitzt sich hier auch noch sehr viel besser als auf der Matratze. Je nach Platz und Geschmack können hier selbstverständlich auch

  • eine kleine Couch
  • eine stilvolle Chaiselounge oder
  • ein praktischer Stuhl

platziert werden. Passend dazu kann man sich auch für

  • einen kleinen Beistelltisch
  • eine Stehlampe
  • eine Decke und Kissen sowie
  • einen Teppich

entscheiden.

Mit der richtigen Lichtquelle gegen die Winterdepression

LEDs und Halogenstrahler sind energiesparender und leuchten länger als Energiesparlampen

Energiesparlampen mit dem Energiesiegel A davor
Energielabel © Alain Lavanchy - www.fotolia.de

Insbesondere während der dunklen Jahreszeit sollte auf die richtige Beleuchtung geachtet werden. So kann die Wahl der richtigen Lichtquelle sowohl aus persönlicher als auch aus wissenschaftlicher Sicht begründet werden.

Nach Angaben der Europäischen Kommission soll die klassische Glühbirne bis 2012 schrittweise vom Markt genommen werden, da sie lediglich fünf Prozent der ihnen zugeführten Energie in Licht umwandeln, während der Rest verloren geht. Energiesparlampen leisten da schon eindeutig mehr: In der Regel benötigen sie 65 bis 80 Prozent weniger Strom als herkömmliche Glühbirnen und können darüber hinaus bis zu 10.000 Stunden brennen.

Energiesparlampen in den Sondermüll

Klassische Glühbirnen machen dagegen bereits nach durchschnittlich 1.000 Stunden schlapp. Dennoch sind Energiesparlampen bei uns äußerst umstritten. Zwar kann mit ihrer Hilfe der Stromverbrauch drastisch reduziert werden, andererseits verursachen sie jedoch Elektrosmog und müssen aufgrund des in ihnen enthaltenen Quecksilbers als Sondermüll entsorgt werden.

Auch LEDs und Halogen sind energiesparender

Mit der Umrüstung auf energiesparende Beleuchtungskörper könnte ein Haushalt nach Berechnungen der Europäischen Kommission bis zu 50 Euro im Jahr an Energiekosten sparen. Eine weitere Alternative zu herkömmlichen Glühbirnen sind Halogenstrahler oder auch LEDS, die ebenfalls energiesparender arbeiten als klassische Glühbirnen und darüber hinaus eine längere Lebensdauer aufweisen.

Zu beachten ist aber auch: Da Licht allgemein als Stimmungsaufheller gilt, kann eine Investition in stärkere Leuchtmittel oder zusätzlich Leuchten durchaus Sinn machen.

Die passenden Schalldämpfer für zu Hause: Endlich wieder Ruhe genießen können

Effektive Schalldämmung: Wandbespannung, Teppiche und Trittschaldämmung können helfen

Einsicht modernes Wohnzimmer mit Laminat Boden, Wendeltreppe nach oben
Wohnzimmer 02 © rotoGraphics - www.fotolia.de

Wer nach einem stressigen und langen Arbeitstag nach Hause kommt, sehnt sich meistens nur noch nach Ruhe und Entspannung. Doch nicht selten kommt es vor, dass die Stille in den eigenen vier Wänden nicht ganz so ruhig ausfällt, denn je nach Bodenart und Isolierung der Wände hört man manchmal einfach jeden Schritt.

Mehr Ruhe und Wärme durch Wandbespannung

Wer in seiner eigenen Wohnung zumindest Ruhe haben und nebenbei auch den Nachbarn etwas Gutes tun möchte, der kann sich im Internet unter dem Thema "Schalldämpfung" umfassend informieren und Tipps erhalten. So gibt es auch, um Geräusche effektiv zu dämmen, eine neuwertige Art und Weise der Wandbespannung, die man sich wie ein großes Bild aus Leinen, Baumwolle im Holzrahmen vorstellen kann, welches an der Wand befestigt wird.

Wer eine Wand komplett abgedichtet haben möchte, sollte einen Fachmann dranlassen. Zusätzliches Plus: die Wandbespannung ist sogleich Wärme isolierend.

Teppiche, Vorhänge und Sofaüberwürfe

Doch auch mit sowieso im Raum vorhandenen Textilien kann man die Stille herbeizaubern. Dabei eignen sich laut eines Experten vor allem langflorige Teppiche sowie dichte Vorhänge. Auch gibt es spezielle Stoffe, die man über Sofa, Sessel und Co. spannen kann.

Bevor Parkett oder Laminat verlegt wird, sollte daran gedacht werden, eine Trittschaldämmung beispielsweise aus Kork oder Vlies auszulegen.

Die richtige Farbe für jeden Raum finden

Gefächerte Farbkarte oder Farbpalette mit Borstenpinsel
farbkarte und pinsel © FrankU - www.fotolia.de

Sie können in Ihrer Leseecke nicht wirklich abschalten und können sich nicht konzentrieren, wenn Sie an Ihrem Schreibtisch sitzen, um zu arbeiten? Es könnte sein, dass die Farben, die Sie für das Anstreichen der Wände gewählt haben dafür verantwortlich sind. Jeder Farbton hat eine bestimmte Wirkung und eignet sich somit nicht für jeden Raum.

Generell empfehlen Experten, seine Räumlichkeiten in einer Mischung aus anregend und beruhigend zu streichen, dabei sollte letzteres zu zwei Dritteln überwiegen. Eine beruhigende Wirkung haben Farbtöne wie Leinen-, Kalk-, Sorbet- oder Sonnentöne. Das Gegenteil bewirken pastellige Farben, jedoch sollte darauf geachtet werden, dass diese nicht zu intensiv sind und dass nicht mehr als drei verschiedene Töne eingesetzt werden. Übrigens gilt dies nicht nur für die Wandfarben, sondern auch für Möbel oder Accessoires wie Vorhänge oder Kissen.

Doch das Gewicht der Farben ist nicht das einzige Kriterium. Weiterhin spielt Licht eine wichtige Rolle. Mehrere kleine Lichtquellen, die für Gemütlichkeit sorgen, sind hier zu empfehlen, denn diese unterstreichen die Farben optimal.

Ein etwas kritischen Farbton stellt Rot dar. Diese Farbe sollte mit Bedacht gewählt werden, etwa um Akzente zu setzen. Ausnahmen kann man bei Esszimmern oder Dielen machen - für das Schlafzimmer ist Rot jedoch zu anregend. Auch für Kinderzimmer ist dieser Ton ungeeignet, da er die Lautstärke und Aggression fördert. Wer sich einen optimalen Arbeitsbereich einrichten möchte, kann zum Beispiel auf Gelbtöne zurückgreifen, denn diese regen die Gehirntätigkeit an, weiterhin wird ihr eine stimmungsaufhellende Wirkung nachgesagt.

Auch die Raumgröße ist zu beachten - für kleine Räume eignen sich Pastelltöne besser - kräftige und bunte Farben sollten bei großen Zimmern gewählt werden.

Smaragdgrün und Co.: Tipps für die richtige Farbwahl

Öfter mal was Neues: Farben verändern eine Wohnung im Handumdrehen - und das ganz ohne teure Neuanschaffungen oder aufwändige Umgestaltungsmaßnahmen. Fans der gepflegten Abwechslung sollten deshalb hin und wieder zum Farbroller greifen und eine einzelne Wand, vielleicht aber auch gleich einen ganzen Raum anstreichen. Dasselbe gilt für alle, die unzufrieden sind mit dem eigenen Zuhause: Ein paar gezielte farbliche Veränderungen können jede Menge Positives bewirken!

Wer sich um Platz keine Sorgen machen muss, der kann nach Herzenslust auswählen: Aktuelle Trendfarben wie das vom amerikanischen Farbenprofi Pantone ausgegebene Smaragdgrün bieten jede Menge Gestaltungsspielraum. Dabei empfiehlt es sich, zunächst nur kleinere Flächen mit Farbe zu akzentuieren; im Komplettpaket wirken insbesondere dunklere Töne schnell erschlagend. Auch ein einzelner Blockstreifen Farbe oder eine Kombination aus zwei passenden Nuancen verfehlen ihre Wirkung nicht.

Bei Wohnungen und Räumen mit kompliziertem Schnitt oder wenig Platz sollte die Farbwahl nicht nur optisch ansprechend, sondern auch clever sein: Grundsätzlich wirken dunklere Töne verkleinernd, helle Farben hingegen vergrößernd. Um einen kleinen Raum nicht noch enger wirken zu lassen, empfehlen sich hier also Nuancen wie Eierschale, Sand oder eben ganz klassisch Weiß.

Ganz so streng sollte man die Regeln der Farbenlehre aber nicht auffassen - erlaubt ist auch hier, was gefällt und was gut aussieht. Je nach Wohnsituation kann dies völlig unterschiedlich interpretiert werden. Und wer keine Lust hat auf Wändestreichen? Kein Problem: Auch Möbel, Teppiche, Gardinen oder Dekorationsobjekte können tolle Farbtupfer sein!

Einrichtungstipps fürs Badezimmer

In vielen Wohnungen ist das Badezimmer nicht viel mehr als eine einfache Nasszelle. Eigentlich viel zu schade - schließlich schlummert selbst im kleinsten Bad noch jede Menge Potential.

Pflanzen

Dieses Potential zu wecken, ist gar nicht so kompliziert. Wie wäre es zum Beispiel mit einer hübschen Pflanze?

Grünes lässt jedes Badezimmer zur kleinen Wohlfühloase werden, wenn man es nur gekonnt einsetzt. Dem persönlichen Geschmack sind dabei keine Grenzen gesetzt; fahren Sie einfach in den Gartenmarkt Ihres Vertrauens und lassen Sie sich inspirieren.

Neben immergrünen Pflanzen wie den sehr genügsamen Sukkulenten können auch tropische Gewächse mit herrlichen Blüten geeignet sein - dabei bitte unbedingt auf die jeweiligen Lichtverhältnisse im Bad achten und nur Pflanzen mit passenden Ansprüchen auswählen.

Gerade in kleineren Bädern machen sich auch Reihungen sehr hübsch. Hierbei können zwei oder drei Pflanzen im Mini-Format in gleichfarbige Pflanztöpfe gefüllt und nebeneinander gestellt werden.

Eine tolle Alternative für alle, die nicht so oft gießen und pflegen möchten, sind kleine Vasen mit jeweils einer hübschen Schnittblume drin. Die wird alle paar Tage ganz nach Lust und Laune erneuert.

Einsicht modernes Badezimmer mit freistehender Badewanne und Holzboden
Einsicht modernes Badezimmer mit freistehender Badewanne und Holzboden

Deko-Elemente zum Wohlfühlen

Wer seinem Badezimmer einen Hauch Wellness-Flair verleihen möchte, der kann sich Inspiration im Day Spa suchen.

  • Hölzer wie Bambus
  • edle Schalen und
  • behaglich leuchtende Kerzen

sorgen hier für den nötigen Wohlfühl-Faktor. Und genau den können Sie auch in Ihr Badezimmer zaubern. Anzahl und Größe dieser hübschen Deko-Elemente sollten selbstverständlich an die Raumgröße angepasst werden, sonst wirkt es schnell überladen.

Eine kleine Schale, mit Sand und Steinen oder Muscheln gefüllt, oder eine opulente Duftkerze setzen in jedem Bad gekonnt Akzente. Hölzer wiederum können in ganz unterschiedlichen Formen zum Einsatz kommen - ein kleines Bambusregal beispielsweise wirkt urgemütlich.

Raumveredelung durch Kokosmosaike

Man betritt den Raum und schon kommen einem Begriffe wie Wohlfühloase oder Südseeflair in den Sinn - mit der richtigen Gestaltung von Wand und Boden kann man vor allem das Bad zu einem ganz besonderen machen.

Kokosmosaike zaubern eine Atmosphäre, die man von keiner anderen Raumgestaltung erwarten könnte. Vor allem in öffentlichen Gebäuden wie Restaurants, Kosmetikstudios oder Boutiquen ist diese Art der Verzierung immer beliebter. Doch auch seine eigenen Wohnräume kann man mit den Mosaiken verschönern.

Lingin und Kokosnussschalen

Die Herstellung erfolgt dabei einem bestimmten Patent. Aus der Schale der Kokosnuss werden die Mosaike hergestellt, basierend auf natürlichem Harz, welches den Namen Lignin trägt und die Hälfte der Kokosnussschale ausmacht.

Die einzigartige Textur macht ein fugenfreies Arbeiten möglich. Weitere Besonderheit ist, dass es sich bei dem Material um ein Naturprodukt handelt, auf welches immer wieder zurück gegriffen werden kann. Von Kokosnüssen werden im Normalfall nur die Früchte verwendet und durch diese Art der Raumgestaltung finden auch die Schalen einen weiteren Nutzen.

Die Herstellungsart der Mosaike stammt aus Brasilien. Man hat die Wahl zwischen mehreren Beige- und Brauntönen sowie Farben von Elfenbein bis Ebenholz. Auf diese Weise kann man sich sein persönliches Kunstwerk zusammen stellen.

Weiterhin bemerkenswert ist die Tatsache, dass die Nussschalen Schall reduzieren und Wärme dämmen können. Verziert man den Boden damit, ist dies besonders für die Füße eine Wohltat.

Einheitliches Farbkonzept

Zu guter Letzt sorgt auch die richtige Struktur dafür, dass wir uns in einem Badezimmer einfach rundum wohlfühlen. Die kann man zum Beispiel mit gleichfarbigen Textilien für Badteppich, Handtücher und Co. unterstreichen - ob maritimes Blau oder frisches Apricot ist ganz dem eigenen Geschmack überlassen.

Wer möchte, der kann diese Farben auch an den Fliesen ausprobieren. Praktische Fliesensticker machen aus alten Vintage-Exemplaren mit teils fragwürdiger Farbauswahl und Musterung echte Designerstücke.

Einrichtungstipps fürs Arbeitszimmer

Ein Arbeitszimmer sollte in erster Linie praktisch sein - richtig? Nicht ganz. Denn auch, wenn eine funktionale Einrichtung hier besonders Sinn macht, sollte auch der Wohlfühlfaktor nicht vernachlässigt werden. Schließlich lernt, schreibt und arbeitet es sich in angenehmer Atmosphäre bekanntlich besonders gut.

Licht

Eine wichtige Basis für ein praktisches wie behagliches Arbeitszimmer ist die richtige Beleuchtung. Hier sollten möglichst mehrere Lichtquellen zur Verfügung stehen, die dann ganz nach Wunsch ausgewählt werden können.

Zum Arbeiten am Schreibtisch beispielsweise ist eine gute Schreibtischlampe unersetzlich. Sie sorgt dafür, dass wir auch am Abend oder sogar in der Nacht gute Sicht haben und uns somit ganz auf die anstehenden Aufgaben konzentrieren können.

Für die Arbeitspause zwischendurch aber darf es ruhig ein etwas gemütlicheres, weicheres Licht sein. Hierzu platziert man einfach ganz nach Wunsch eine kleine Tischleuchte oder eine größere Stehlampe im Zimmer - bei entsprechendem Platz selbstverständlich gern auch mehrere Varianten.

Im Arbeitszimmer ist vorallem auch die richtige Beleuchtung wichtig
Im Arbeitszimmer ist vorallem auch die richtige Beleuchtung wichtig

Pflanzen

Längst kein Geheimtipp mehr, aber immer noch eine Investition wert: Grünpflanzen sollen verschiedenen Studien zu Folge gut für die Konzentration sein und - gerade bei trübem Wetter und kalten Temperaturen - sogar die Motivation steigern helfen. In jedem Fall macht sich das zusätzliche Grün in jedem Arbeitszimmer gut.

Materialien der Möbel

Wer viel Wert auf eine natürliche Wohnumgebung legt, der sollte auch bei der Wahl der Möbel entsprechende Materialien auswählen. Leider scheint das Möbeldesign in diesem Bereich noch immer stärker auf Klavierlack, Chrom und Co. zu setzen - klar, schließlich sind diese Materialien leicht abwaschbar und besonders praktisch. Gemütlicher aber wirken Schreibtisch, Regale und Co., wenn sie zum Beispiel aus Echtholz gefertigt sind.

Farbkombinationen

Struktur und Wohlbefinden gleichermaßen versprechen Wohntextilien, die perfekt aufeinander abgestimmt sind. Dabei sollten Sie sich wenn möglich auf eine Farbe konzentrieren, also zum Beispiel Teppich und Gardinen in Blau- oder Lilatönen wählen.

Allgemein gelten dunklere Farben als beruhigend, Blau soll der Farblehre zu Folge sogar die Konzentration stärken. Unabhängig davon sollten Sie aber auch bei der Arbeitszimmereinrichtung immer dem eigenen Geschmack folgen - denn welche Farben und Elemente Wohlbefinden verschaffen und welche nicht, lässt sich nur individuell beantworten.

Wohn- und Einrichtungstrends 2010

Was sind die aktuellen Trends für Wohnen und Einrichten im Jahre 2010?

  • Möbel werden wieder heller, Birke- und Ahornholz sind stark im Kommen.
  • Außerdem setzt sich der Trend zu selbstgemachten Produkten weiterhin fort und auch der Retro-Stil ist weiterhin absolut angesagt.
  • Was die Farben angeht, so spielt insbesondere Lila in dieser Saison eine tragende Rolle. Von sattem Aubergine bis hin zu zartem Flieder macht sich dieses in Kombination mit frischem Grün, gedecktem Rosa und hellem Sandbeige. Aber auch Blautöne wie kräftiges Türkis sorgen für gute Laune in den eigenen vier Wänden, vermitteln sie doch ein Gefühl von Sommer, Sonne und Urlaub.

Wohntrend wird individuell

Mit dem Trend gehen bedeutet bei der Einrichtung nun Individualität und Naturverbundenheit

Junge Frau liegt entspannt auf der Couch im Wohnzimmer
frau erholung ambiente wohnen zu hause © soschoenbistdu - www.fotolia.de

Wer den aktuellen Wohntrends folgen möchte, der muss nur sich selber folgen, denn dieses Jahr wird es individuell. Wer seine Badewanne am liebsten im Wohnzimmer haben möchte, stellt sie halt dort hin. Alles kann, nichts muss - das ist die Devise des diesjährigen Wohntrends.

Gern gesehen sind aber dennoch ökolögische, umweltbewusste Einrichtungen und Accessoires. Jeder Rohstoff, der für das Wohnzimmer, die Küche, das Bad verwendet wurde, sollte zu einhundert Prozent wieder nachwachsen können. Die Designer setzen somit auf Umwelt und Qualität. Zudem wird der Geldbeutel geschont, denn was lange hält, muss nicht ersetzt werden - so einfach ist das.

Gemütlichkeit durch Natur und Kitsch

Für die Materialen gilt also "back to the roots". Holz, Stein und Leder zieren von nun an das traute Heim. Runde, geschmeidige Formen und naturbelassene Farben runden das Ganze ab und sorgen für ein einmaliges Wohlfühlprogramm. Mit Rotbraun und Ocker kommen dazu sehr beruhigende Farben ins heimische Flair.

Kleine Möbel schaffen zusätzliche Gemütlichkeit und sind total im Trend. Auch Oma-Kitsch und Urlaubssouvenirs sind erlaubt. Dem Einrichten sind keine Grenzen gesetzt!

Beim Wohnen entstehen neue Trends

Seit dem Jahre 2012 entstanden vollkommen neue Trends, was das Wohnen angeht. Besonders die Farben Orange und Gelb werden seit dem immer häufiger in den Wohnräumen verwendet. Auch finden sich oft Kombinationen aus verschiedenen Holzarten und Tiermustern. Besonders beliebt sind Muster von heimischen Insekten wie Schmetterlingen, Libellen und Käfern.

Bei dem neuen Wohnstil „Industrie-Minimalismus“ lösen warme Goldtöne das bislang sehr oft verwendete Silber ab. Letztendlich ist aber dennoch der persönliche Geschmack entscheidend, für welche Details man sich entscheidet. Heimtextilien wie Gardinen, Tischdecken, und Kissen bieten jede Menge Möglichkeiten für einen ganz persönlichen Trend.

Das gilt auch für Accessoires wie Bilder, Vasen und Skulpturen. Die Grundeinrichtung an Möbeln gestalten viele Leute gerne neutral, so dass diese für mehrere Trends passend sind.

Wohnen mit Persönlichkeit – so verwirklichen Sie Ihren eigenen Einrichtungsstil

Wir geben Tipps, wie Sie Ihre Wohnung zu Ihrem Wohlfühlort Nummer eins machen

Einsicht modernes Wohnzimmer mit grünen, weißen und schwarzen Möbeln
Modern living room with green and black colors © Baloncici - www.fotolia.de

My home ist my castle – Menschen brauchen ein Zuhause, in dem sie sich wohlfühlen und ganz sie selbst sein können. Damit die Wohnung den eigenen Bedürfnissen entspricht, braucht sie allerdings Persönlichkeit: einen individuellen Stil und echte Lieblingsplätze. Fünf Tipps für einen ganz besonderen Ort.

Inspirationen sammeln

Ob Kataloge, Möbelhäuser oder Interieur-Blogs – wenn Sie sich neu einrichten wollen, finden Sie fast überall Ideen. Bevor Sie sich für einen bestimmten Stil entscheiden, sollten Sie möglichst viele Inspirationen sammeln. Achten Sie dabei auf Ihr Gefühl:

  • in welchem Ambiente fühle ich mich wohl, mag ich es eher schlicht oder verspielt?
  • Welche Farben sprechen mich intuitiv an?

Wenn Ihnen dabei ein bestimmter Look so gut gefällt, dass Sie ihn am liebsten kopieren möchten: Tun Sie es! Ein persönlicher Stil muss nicht zwingend originell sein. Entscheidend ist allein, ob Sie sich heimisch fühlen.

Realistisch bleiben

Ihr Kopf ist voller Ideen? Phantastisch. Bevor Sie eifrig

einkaufen, sollten Sie jedoch Ihre Lebenssituation durchdenken. In einem Haushalt mit Kindern wird eine praktische Einrichtung Ihnen später viel Arbeit ersparen.

Sonnengelbe Teppiche wären deshalb keine ideale Wahl. Und in einer Studentenbude machen sich aufwendige Veränderungen wie das Abhängen von Decken selten bezahlt.

Klares Konzept entwickeln

Wenn die ganze Wohnung "aus einem Guss" ist, sieht das selten gemütlich aus. Der typische Mix aus unterschiedlichen Möbeln und Accessoires, wie er sich im Laufe der Jahre ansammelt, wirkt aber auch häufig unsortiert. Wer sich komplett neu einrichtet, braucht deshalb Selbstdisziplin. Fragen Sie sich bei jedem Einkauf, ob der Bilderrahmen oder Stuhl wirklich zu ihrem Stil passt.

Wenn Sie Ihre jetzigen Räume umgestalten wollen, hilft der Ausräum-Trick: schaffen Sie alle Dinge aus dem Raum und stellen dann schrittweise nur die Sachen wieder hinein, die Sie wirklich haben wollen – ob im Ensemble oder alleinstehend. Was nicht zu den anderen Möbeln passt und auch als Einzelstück nicht überzeugen kann, kommt weg.

Eine Lieblingsecke gestalten

Manche Bereiche der Wohnung erfüllen vorwiegend funktionale Kriterien. Damit das Zuhause wirklich ein Rückzugsort vom Alltag ist, brauchen Sie aber einen Lieblingsplatz, an dem Sie komplett entspannen können.

Auf ultimatives Design und Schick kommt es dabei nicht an, viel wichtiger ist Gemütlichkeit. Nehmen Sie sich für diesen Platz besonders viel Zeit: wählen Sie Bilder, die Ihr Herz berühren, machen Sie den Ort mit Kissen und Decken richtig gemütlich. Und achten Sie auf wohltuende Farben.

Individuelle Akzente setzen

Das Konzept ist stimmig, Ihre Lieblingsecke lädt zu entspannten Stunden bei einem guten Buch oder einem DVD-Abend. Um Ihren individuellen Stil zu zeigen, brauchen Sie nun nur noch in jedem Zimmer ein Möbelstück oder Accessoire mit Wow-Effekt. Es muss nicht neu sein und schon gar nicht teuer: aber es sollte Sie mit Freude erfüllen.

Tipp: Manche Lieblingsstücke sind sehr dominant. Wenn Sie den Plüschsessel Ihrer Oma oder den edlen Mahagony-Sekretär als Highlight einsetzen wollen, sollten Sie diese deshalb zuerst in den Raum stellen und die anderen Dinge drumherum aufbauen.

Ganz in Weiß: der Klassiker ist bei Möbeln und Accessoires wieder gefragt

Der Klassiker muss nicht immer langweilig sein. Wie das Internetportal "Homesolute" meldet, sind Accessoires und funktionale Möbel in Weiß durchaus wieder gefragt. Die Farbe lasse sich mittels Materialmix etwa Glas, Holz, Keramik und die Abwechslung von matten und glänzenden Oberflächen variieren. Besonders geeignet seien dazu auch 3-Effekte und etwa mit Sideboards oder Sitzmöbeln gestaltete Übergänge. Je nach Lichteinfall wirken Tapeten mit Matt-Glanz-Effekten ganz unterschiedlich und abwechslungsreich.

Als Dekoelemente dienen demnach verschieden geformte Vasen oder Schale aus weiß gefärbtem Glas, im Schlafzimmer Kissen mit Grau-Weiß-Schattierung und ein Bett mit Wabenstrukturen. Im Bad ist die Farbe weiß ja schon durch Badewanne, WC und Bidet ein Klassiker, lässt sich aber bestens ergänzen mit hellen Badschränken sowie weiße Ablageflächen oder auch Teelichthalter.

Wanddekoration aus Buchstaben - momentan absolut im Trend

Wanddekoration - vergessen sind ab sofort Bilder, Fotos oder auch Wandtattoos, denn seit kurzem sind Dekobuchstaben absolut im Kommen.

Egal, ob als kompletter Schriftzug, als einzelne Buchstaben, die man sich individuell zusammenstellen kann oder als dekoratives Schriftzeichen - mit dieser neuen Art der Wanddekoration liegt man momentan absolut im Trend. Doch das wirklich Neuartige an dieser Art der Verschönerung der eigenen vier Wände ist die Tatsache, dass man es hierbei mit einer dreidimensionalen Zierde zu tun hat, die sich nicht nur an der Wand, sondern problemlos auch auf Sideboard, Bücherregal oder Schreibtisch aufstellen lässt. Und was das Befestigen an der Wand angeht, so bietet sich hierbei ein handelsüblicher Klebstoff, mit dem sich das leichte PVC-Material kinderleicht befestigen lässt.

Einrichtungstipps für die Küche

Auch wenn das Wohnzimmer traditioneller Weise als Herzstück einer jeden Wohnung gilt: Tatsächlich verbringen wir ganz schön viel Zeit in der Küche - und das auch noch besonders gern. Wir zeigen, was diesen Raum so besonders macht und wie er sich noch behaglicher gestalten lässt.

Küchenzeile, Elektrogeräte - all diese Einrichtungsgegenstände gehören selbstverständlich zur Grundausstattung einer jeden Küche. Gerade in kleineren, häufig schlauchförmigen Räumen bleibt da kaum noch Platz für zusätzliche Extras.

Trotzdem lässt sich auch aus diesen Zimmern noch jede Menge herausholen. Denn viel zu häufig wird die Küche einfach unter praktischen Gesichtspunkten gestaltet - dabei tut eine persönliche Note auch hier gut.

Textile Elemente

Zum Wohlbefinden in der oftmals aus sterilen, abwaschbaren Materialien bestehenden Küche tragen zum Beispiel Stoffe und Textilien bei. Während ein Teppich auf dem Boden hier wohl eher unpraktisch ist, sind Vorhänge eine echte Empfehlung wert.

Farbe und Muster können dabei ganz nach Lust und Laune ausgewählt werden. Wichtig ist, dass Gardinen in der Küche in der Regel häufiger gereinigt werden müssen als in anderen Räumen. Außerdem sollten sie niemals in unmittelbarer Herdnähe platziert werden (Brandgefahr!).

Wandgestaltung

Wo im Raum häufig kein Platz für zusätzliche Deko-Elemente bleibt, da gibt es einen Ort, an dem alle persönlichen Gestaltungswünsche nach Herzenslust ausgelebt werden können: Die Wand. Hier ist ausreichend Platz für

  • hübsche Kunstdrucke
  • persönlich gestaltete Collagen
  • Malereien oder
  • Fotografien.

Damit die schönen Werke nicht von Kondenswasser und Fett in Mitleidenschaft gezogen werden, am besten in einen Rahmen und somit hinter Glas packen - und diesen bei Bedarf reinigen.

Licht

Zu guter Letzt entscheidet auch die richtige Beleuchtung darüber, ob wir eine Küche als Wohlfühlraum empfinden oder nicht. Moderne Küchenzeilen oder maßgeschneiderte Designer-Küchen kann man heute auf Wunsch mit außergewöhnlich schöner, indirekter Beleuchtung ausstatten lassen.

Wem hierzu das nötige Kleingeld fehlt, der kann sich zum Beispiel mit Klemmlampen (unterhalb eines Regalbretts) oder, wo Platz ist, auch einer Stehlampe behelfen. Wichtig ist hier wie bei allen Dekorations-Ideen: Lose Kabel und Co. unbedingt in sicherer Entfernung von Herd und Wasser platzieren.

Einrichtungstipps für den Flur

Ein Flur verbindet alle in der Wohnung befindlichen Zimmer miteinander. Was viele dabei vergessen: Aus dem Durchgangszimmer lässt sich jede Menge machen - zum Beispiel ein echter Wohlfühlraum, der die Behausung mit zusätzlicher Wohnfläche sinnvoll ergänzt.

Dabei spielen selbstverständlich in erster Linie die äußeren Gegebenheiten eine wichtige Rolle. Aus einem fünf Quadratmeter kleinen Mini-Flur lässt sich womöglich weniger Stau- oder Wohnfläche zaubern als aus einem großzügig geschnittenen Durchgangsbereich. Und auch die berühmten Schlauchflure, wie sie häufig zum Beispiel in Altbauten zu finden sind, gelten nicht gerade als einfache Kandidaten für eine gelungene Raumgestaltung.

Der erste Eindruck zählt - besonders bei der Diele

Die Diele als Visitenkarte der Wohnung - Gestaltungsvorschläge für den Eingangsbereich

Garderobe an Mauerwand, Hut hängt am Haken
Hall, coat hooks © Liaurinko - www.fotolia.de

In einer Wohnung betritt man zuerst die Diele. Daher ist das die Visitenkarte. Sie ist der Vorgeschmack oder die Mini-Version der Wohnung und sollte einen positiven Anreiz geben. Eine Art Kleiderkammer oder Abstellraum geht da gar nicht. Ordnung und Stil sollte herrschen.

Tipps für die Gestaltung einer Diele

Zunächst verbannen Sie unnötige Jacken und hängen sie nur auf, was in der Jahreszeit getragen wird. So wirkt nichts überladen.Auch Schuhe sollten dezent verstaut werden. Flache Schränke und Garderoben sind unauffällig und platzsparend. Schön ist immer auch eine gut strukturierte Ablage und wenn es geht, eine Sitzgelegenheit, die das Ausziehen der Schuhe erleichtert. Auf jeden Fall sollte der Flur einen Spiegel beinhalten, da so das Outfit geprüft werden kann, aber auch der Flur strukturiert wirkt. Lange Flure werden durch waagerecht positionierte Spiegel optisch etwas gekürzt.

Schöne Accessoires wie Poster, Bilder oder Blumensträuße sorgen für wohnliche Atmosphäre. Hell und einladend wird es mit der richtigen Beleuchtung, zum Beispiel Kugelleuchten. Ein ganz besonderer Tipp sind bunte Tapeten an Teilen der Wand. Längsstreifen vergrößern den Raum optisch. Holen Sie also aus Ihrer Diele immer das beste heraus, es wird sich für den Besuch und das eigene Wohlfühlen zu Hause lohnen.

Den Flur einladend gestalten

Jacke, Hut und Gehstock hängen an Haken in Garderobe
old fashion clothes © Galina Barskaya - www.fotolia.de

Bereits beim Betreten einer Wohnung wirken zahlreiche Aspekte auf den Besucher ein - zu allererst wird dabei natürlich der Flur beachtet. In vielen Wohnungen und Häusern wird hier jedoch in Sachen Dekoration gespart und so dient er oftmals lediglich als Abstellraum für Schuhe, Schirm und Jacken. Dabei gibt es viele Möglichkeiten, um auch den ersten Raum der Wohnung schön zu gestalten.

Klobige Garderoben können beispielsweise durch Haken an der Wand ersetzt werden, allerdings ist hierbei zu beachten, dass man diese nicht zu voll behängt. Für mehr Ordnung und Gemütlichkeit sorgt ein Schuhschrank, in dem alle möglichen Schuhe versteckt werden können und nicht querbeet im Flur herumstehen müssen. Hüte, Schals und Co. finden beispielsweise in Hängeschränken oder in Kisten Platz, die wiederum als Sitzgelegenheit genutzt werden können. Doch auf zu viel Möbel sollte man verzichten, um eine Überladung zu vermeiden.

Neben den Ordnungs-Aspekten spielen auch dekorative Elemtene eine bedeutende Rolle. So kann man mit entsprechenden Farben und Lichtern eine einladende Atmosphäre schaffen und auch Bilder oder Fotos an den Wänden machen einiges her.

Regalbretter

Unabhängig von der tatsächlichen Größe und dem Zuschnitt aber gibt es einige Dinge, die jedem Flur gut zu Gesicht stehen. Direkt an der Wand montierte Regalbretter zum Beispiel schaffen Platz für hübsche Kleinigkeiten, zum Beispiel

  • eine schöne Pflanze
  • eine Handvoll Kerzen oder
  • eine Vase, die immer wieder mit frischen Blumen bestückt wird.

Oder Sie platzieren einfach eine kleine Stehleuchte - zaubert eine ungemein gemütliche Atmosphäre - und einige Bilderrahmen mit

auf dem Regalbrett.

Teppiche und Läufer

Ein weiteres Basic, das einen Flur entscheidend aufpeppen kann, ist der Teppich oder Läufer. Je nach Flurgröße, Zuschnitt und natürlich individuellem Geschmack kommen hier ganz verschiedene Modelle in Frage. Echte Klassiker wie Perser oder die günstigeren, aber nicht weniger schönen Kelims mit einzigartiger Musterung passen ebenso zum Designer-Loft wie zum konservativen Einrichtungsstil.

Wer gern barfuß durch die Wohnung läuft, der fühlt sich mit kuscheligen Langflor-Teppichen oder einem echten Schaffell besonders wohl. Hier ist wichtig: Schuhe ausziehen nicht vergessen. Damit nichts verrutscht, empfiehlt sich gerade bei leichteren Modellen ein Teppichunterleger.

Tipps und Tricks für die ideale Raumgestaltung

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Quellenangaben

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  • Bildnachweis: 4 Colored Stick Notes Colored Pins Mix © Jan Engel - www.fotolia.de
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  • Bildnachweis: modern comfortable interior © George Mayer - www.fotolia.de
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  • Bildnachweis: woman working on a laptop © Konstantin Yuganov - www.fotolia.de

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