18. November 2009
Ein Brand in der eigenen Wohnung entsteht meist unerwartet und oft bleibt wenig Zeit zum Handeln. Um im Ernstfall Rauch und Flammen nicht zu spät zu bemerken, sollte in jeder Wohnung mindestens ein Rauch- oder Hitzemelder installiert sein. Im Brandfall warnen diese Geräte die Bewohner rechtzeitig, so dass meist genug Zeit bleibt, andere und sich selbst in Sicherheit zu bringen.
Ob eher ein Rauch- oder Hitzemelder sinnvoll ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Generell sollte ein Rauchmelder vorgezogen werden, da dieser einen Brand schon bemerkt, bevor sichtbare Flammen lodern. Rauchmelder reagieren auf Brandgase, die weitaus gefährlicher als das Feuer selbst sind. Die giftigen Gase können nämlich bereits nach wenigen Atemzügen tödlich sein, was vor allem nachts eine Gefahr bedeutet. Während des Schlafes nehmen wir Menschen keine Gerüche wahr und werden uns beim Einatmen der Gase daher keiner Gefahr bewusst. Ein Rauchmelder weckt uns mit einem lauten schrillen Ton, so dass wir ausreichend Zeit haben, uns in Sicherheit zu bringen.
Während ein Rauchmelder daher vor allem im Schlafzimmer nicht fehlen sollte, ist er in der Küche oder im Bad nicht von Nutzen. Die beim Kochen oder Duschen entstehenden Wasserdämpfe können Fehlalarme auslösen, die auf Dauer die Nerven strapazieren. Hier ist daher die Installation eines Hitzemelders empfehlenswert. Dieser ignoriert Wasserdampf und andere Gase und schlägt nur Alarm, wenn die Raumtemperatur so stark erhöht ist, dass von einem Brand ausgegangen werden muss. Hitzemelder eignen sich auch gut für Heizungskeller oder Garagen. Je nach Modell können diese sogar mit Rauchmeldern in Wohnräumen verbunden werden, so dass ein Brand auch in weniger genutzten oder abseits gelegenen Räumen von den Bewohnern frühzeitig bemerkt werden kann. Auch in Wohnungen, in denen viel geraucht wird oder in denen ein offener Kamin steht, ist die Montage eines Hitzemelders sinnvoller als die eines Rauchmelders.
Ein Hitzemelder hat aber zum einen den Nachteil, dass er erst auf die Flammen, nicht aber auf die für den Menschen viel gefährlicheren Vorboten, die Rauchgase, reagiert. Zum anderen kann es bei Wärmestau oder direkter Sonneneinstrahlung vor allem auf einem schlecht isolierten Dachboden zum Fehlalarm kommen.
Grundlegend falsch! Rauchwarnmelder gehören ins Schlafzimmer, Kinderzimmer und in den Wohnungsflur (als Mindestausstattung). Alle VdS-geprüft ...
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11.03.12 | |
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29.09.11 | |
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12.07.11 | |
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