16. Januar 2012
Der Außenputz ermöglicht nicht nur ein Streichen der Außenwand, sondern trägt auch zur Wasserabweisung und Wärmedämmung im Außenbereich bei. Doch um diese Aufgaben auch nach Jahren und Jahrzehnten erfüllen zu können, muss der Außenputz gelegentlich erneuert werden. Doch wie gelingt diese Erneuerung und welche Tipps und Hinweise sollte man dabei beachten, damit die Fassade des Hauses bald in neuem Glanz erstrahlt?
Zunächst einmal müssen die beschädigten Teile des alten Putzbelags entfernt werden. Hierzu eignet sich am besten ein Meißel mit Handschutz, welcher die Hände vor einem unachtsamen Schlag mit dem Hammer schützt.
Im Anschluss daran muss die Fläche geglättet und von letzten Überresten des alten Putzbelags befreit werden. In diesem Zusammenhang bietet es sich an, zunächst eine Spachtel mit relativ scharfer Kante einzusetzen, um diese Arbeit später mit einer Drahtbürste zu vervollständigen.
Nachdem der alte Putzbelag vollständig beseitigt wurde, muss die neue Putzmasse angerührt werden. Ein Anrühren per Hand dauert dabei zu lang und ist nur wenig effektiv. Stattdessen sollte sich im Baumarkt ein Rühraufsatz für Bohrmaschinen gekauft werden. Mit diesem gelingt das effektive Verrühren in nur einer Minute.
Bevor der neue Putz nun allerdings aufgetragen werden kann, müssen zunächst einmal die betroffenen Stellen der Wand bewässert werden. Hierfür setzt man am besten einen Gartenschlauch mit einer feinen Düseneinstellung ein, welche das Wasser stark und fein streut. So spart man sich den zeitraubenden Einsatz eines Quast, mit welchem das Wasser per Hand verteilt werden würde.
Nun kann der Putz aus dem Eimer auf die Glättekelle aufgetragen werden. Hierzu hält man die Glättekelle direkt über den Eimer und schöpft etwas Putz mit der Putzkelle, wonach der Putz auf der Glättekelle abgestreift wird. Dabei ist es wichtig, nicht zu viel Putz zu nehmen, da dieser sonst später nicht mehr sauber verteilt werden kann.
Der Putz wird nun im Bereich der Schadstellen angebracht, indem die Kelle schräg gehalten und von unten nach oben geschoben wird. Anschließend wird das Ganze mit der Putzkelle verteilt und in die Ebene der Wand gearbeitet. Da die Übergänge nun aber noch nicht wirklich fein sind, kann sich zuletzt der Einsatz eines Pinsels lohnen, mit welchem die Übergänge geglättet werden.
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