1. Dezember 2011
Keine Frage: Wohl kaum ein Belag wirkt so elegant und wohnlich zugleich wie das Echtholzparkett. Damit es lange schön bleibt, sollten jedoch einige Pflegehinweise beachtet werden.
Dabei spielt es eine wichtige Rolle, wie der jeweilige Parkettboden verarbeitet ist. Nur eine typgerechte Pflege bringt auch den gewünschten Erfolg - ein falsches Mittel kann schnell für ein stumpfes, mattes Aussehen sorgen. Grundsätzlich unterscheidet man dabei zwischen zwei verschiedenen Typen. Beim lackierten Parkett, welches auch als versiegelt bekannt ist, wird das Echtholz durch eine mehr oder weniger starke Lackschicht geschützt. Oftmals benötigt dieser Bodentyp deutlich weniger Pflege als beispielsweise ein geölter Parkettboden. Gleichzeitig ist der Aufwand zur Behebung typischer Schäden, beispielsweise sichtbaren Macken, meist deutlich höher.
Ganz allgemein sollte alles vermieden werden, was dem Echtholzparkett unnötig Feuchtigkeit zufügt. Eine Oberflächenversiegelung bzw. -behandlung durch Lack oder Öl wirkt zwar grundsätzlich wasserabweisend. Trotzdem kann es, insbesondere bei zu häufigem feuchten Wischen, auch hier zu ungewünschtem Aufquellen des eingeschlossenen Holzbodens kommen. Deshalb ist eine sanfte Trockenreinigung, am besten ohne Staubsauger oder sonstige "Kratzfaktoren", die erste Wahl fürs Parkett. Nur hin und wieder ist eine Nassreinigung angebracht - doch auch dann sollten Wischmop und Co. möglichst gut ausgewrungen und allenfalls leicht feucht sein. Nach der Reinigung mit einem Spezialmittel für Holzböden (auch hier gibt es Unterschiede!) sollte der Boden nochmals klar nachgewischt werden.
Neben einer regelmäßigen Reinigung und großer Vorsicht zum Beispiel mit Absatzschuhen oder Staubsaugern gibt es weitere Maßnahmen, die das Parkett lange schön erhalten. Eine spezielle Holzpflege empfiehlt sich insbesondere für geölte Holzböden. Das aufgebrachte Öl wirkt dabei wie eine Auffrischung der Erstbehandlung und sorgt dafür, dass Wasser und Schmutz möglichst keine Chance haben. Dabei sollten selbstverständlich ausschließlich geeignete Spezialmittel verwendet werden. Wer sich unsicher ist bei der Wahl eines passenden Produkts, der kann in Mietimmobilien zum Beispiel seinen Vermieter oder darüber hinaus einen Fachmann für die Holzpflege kontaktieren. Lackiertes Parkett hingegen ist für Laien deutlich schwieriger zu pflegen. Auf keinen Fall sollten hier Ölhaltige Mittel verwendet werden. Bei herausgebrochenem Parkett oder deutlich sichtbaren Macken kann hier sogar eine Rundumerneuerung sinnvoll sein. Auch hier ist der Gang zum Fachmann meist der sicherste Weg für eine optimale Pflege.
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