7. Januar 2008
Von Anne Fünfstück
Wie der Boden, die Fenster und Pflanzen, müssen in einer Wohnung auch die Möbel richtig gereinigt und gepflegt werden. Denn oft wird der Zustand einer Wohnung und ihres Inhaltes auf deren Bewohner reflektiert.

Wie man sich selbst pflegt so will man auch, dass die eigenen vier Wände in einem angenehmen und vorzeigbaren Licht erstrahlen. Es soll sich ja niemand eine Stauballergie oder einen Splitter einfangen, der zu Besuch kommt. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig für alle Möbel ein eigenes Pflegeprogramm auf die Beine zu stellen.
Eine Grundregel der Möbelpflege ist ähnlich wie bei der Haarwäsche – weniger ist oft mehr. Man sollte nicht jeden Tag mit hoch chemischen Glanz- oder Reinigungsmitteln an die Möbel gehen, denn das greift auf Dauer die Oberflächen an und schädigt der Grundbeschaffenheit der Materialien.
Soll beispielsweise Glas gereinigt und abdruckfrei geputzt werden, so eignen sich verschiedene Glasreiniger um schmierige Spuren zu entfernen und einen strahlenden, fast spiegelnden Glanz zu erzeugen. Doch auch mit Mikrofasertüchern und klarem Wasser kann man ein ähnliches Resultat erzielen. Man muss dringend darauf achten das man zur Reinigung und zum trocknen von Glas nur weiche Stoffe verwenden sollte, damit keine Kratzen entstehen.
Holz reinigt man am besten mit einem weichen Lappen und klaren Wasser vor. Doch es muss nach einer feuchten Reinigung undbedingt auch trocken gerieben werden, da Holz Feuchtigkeit nicht gut verträgt. Sind der grobe Schmutz und Flecken dann beseitig, kann mit der Pflege begonnen werden. Bei Holz ist es ratsam auf imprägnierende und atmungsaktive Holzcremes oder flüssige Poliermittel zurück zu greifen. Diese schützen das Holz vor eindringendem Wasser und lassen es wie frisch geschliffen und lackiert aussehen.
Steinige Materialien wie Marmor sollte mit so wenigen Chemikalien wie nur möglich in Verbindung gebracht werden, denn die Oberflächen sind sehr empfindlich und können durch falsche Behandlung verätzt werden. Bei Möbeln aus derartigen Materialien sollte man also auf der sicheren Seite bleiben und auf klares Wasser zurückgreisen.
Typische Stoffe für Sitzgarnituren sind Leder, Cord und Baumwolle. Manch einer legt sich Folie auf die Couch, um sie vor Verunreinigungen und Verfärbungen zu schützen, doch das ist die letzte Variante die man wählen sollte denn es geht auch einfacher. Leder beispielsweise reinigt man mit klarem Wasser. Geben Sie keine zusätzlichen Reinigungsmittel dazu, da sonst die Oberfläche rau und brüchig wird. Grober Schmutz auf Cord oder Baumwolle lässt sich durch ein feuchtes Tuch und einen Tropfen farblosen Spülmittels entfernen. Die Spülmittelreste müssen gut verrieben und dann mit einem trockenen Tuch abgetupft werden. Oder Sie greifen gleich zum Dampfsauger, der durch Hochdruck Wasser auf die Stoffe sprüht und gleich wieder aufsaugt. Für feine Verschmutzungen wie Tierhaare oder Staub kann man sich jedoch auch auf einen handelsüblichen Staubsauger verlassen.
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