17. November 2011
Von Federkern bis Kaltschaum, unterschiedlichen Größen und Härtegraden: Matratzen sind heute in allen nur erdenklichen Variationen erhältlich. Wir zeigen, wie Sie im Angebotsdschungel den Überblick behalten.
Zugegeben, es ist nicht immer ganz einfach, die richtige Matratze zu finden. Und die beste Theorie kann ein persönliches Beratungsgespräch mit Probeliegen sicher nicht ersetzen. Ausreichend Ruhe und Zeit und die Einsicht, nicht am falschen Ende zu sparen, sind weitere wichtige Voraussetzungen für einen rundum gelungenen Matratzenkauf. Trotzdem kann es helfen, im Gespräch mit einer Fachkraft das nötige Basiswissen mitzubringen. Schließlich hat sich oftmals gezeigt: Wer gut informiert ist, der bekommt oftmals leichter das, was er wirklich braucht.
Beginnen wir also bei der richtigen Matratzengröße. Hier spielen verschiedene Faktoren eine Rolle: Soll die Matratze ein oder zwei Personen Platz bieten, und mag man´s eher kuschelig oder eher großzügig? Auch die individuelle Körpergröße sollte selbstverständlich beachtet werden. Punkt Zwei auf der Liste Ihrer ganz persönlichen Präferenzen stellen dann Material und Verarbeitung dar. Hier gibt es zahlreiche Varianten, von Naturmaterialien wie Rosshaar über den klassischen Federkern bis zu Latex und Kaltschaummodellen, die heute in deutlich verbesserter Qualität zu haben sind. Welches Material das Richtige ist, hängt ebenfalls von ganz verschiedenen Faktoren ab: Handlichkeit (Matratzen aus Latex und Rosshaar beispielsweise können enorm schwer werden), finanzielle Aspekte, aber auch beispielsweise Allergien.
Und schließlich variiert auch der Härtegrad von Modell zu Modell. Zur ganz groben Orientierung werden weiche Matratzen für leichte Personen, harte Modelle für Personen mit höherem Körpergewicht empfohlen. Wird die Matratze zu zweit benutzt, muss sie entsprechend mehr Belastung standhalten. Auch das individuelle Liegeverhalten (auf dem Rücken, Bauch oder seitlich) spielt hier eine wichtige Rolle. Sie sehen es bereits: Zahlreiche Kriterien, die man theoretisch bedenken sollte - die aber in der Praxis erprobt werden müssen. Hier kann man direkt testen, wie bequem das gewählte Modell wirklich ist. Schließlich ist jeder Mensch anders - und mit ihm auch seine individuellen Vorlieben für, sagen wir, eher weiche oder eher harte Matratzen. Die nötige Stützfunktion darf dabei übrigens niemals zu kurz kommen. Was nicht zuletzt auch vom Zusammenspiel mit dem perfekten Lattenrost abhängt - aber dies wäre nun wirklich ein eigenes Kapitel für sich.
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