23. Oktober 2007
Wärme und Romantik - Kamine werden in Wohnungen und Häusern immer häufiger gesehen. Damit man lange Freude daran hat, gilt es auf das richtige Brennholz zu setzen.
Kamine werden heutzutage nicht mehr nur als Heizmöglichkeit genutzt; die Dekoration der Wohnräume spielt eine immer größere Rolle. An kalten Tagen kann man es sich vor dem knisternden Feuer dann so richtig gemütlich machen. Wärme, Licht und ein entsprechendes Design des Ofens machen die perfekte Atmosphäre aus. In Sachen Brennholz hat man die Qual der Wahl, denn jedes Holz hat andere (Brenn)eigenschaften.
Wer sich für einen Kamin in seinem Zuhause entscheidet, sollte darauf achten, dass das verwendete Brennholz unbehandelt ist. Am besten geeignet ist natürlich Holz direkt aus dem Wald, denn dieses ist zum einen am günstigsten, da es keine Zwischenhändler gibt, doch besonders hervorzuheben ist hierbei der Umweltfaktor. Es handelt sich dabei um einen nachwachsenden Rohstoff und verbrannt wird nur so viel Kohlendioxid, wie der Baum im Laufe der Jahre aufgenommen hat. Auf lackiertes oder Sperrholz sowie Spanplatten sollte auf jeden Fall verzichtet werden, gleiches gilt für Papier und Pappe. Anzünden lässt sich das Feuer am besten mit dünnem Nadelholz.
Zum Nadelholz zählt man die Fichte und die Tanne. Wie bereits erwähnt, kann man damit das Feuer schnell zum Brennen bringen, allerdings sollte man dieses Holz nur für geschlossene Kaminen verwenden, da es sehr viele Funken bildet.
Zu den beliebtesten Holzarten gehören Laubhölzer wie Buche, Eiche oder Birke. Je nach Wahl ist die Funkenbildung hier auf jeden Fall geringer, zudem brennen die Hölzer langsamer ab - für lange Kaminabende perfekt. Letzteres Holz sorgt für eine Extraportion Romantik, denn die Birke knistert besonders schön.
Damit das Holz für wie oben beschrieben überhaupt brennen kann, gilt es, es richtig zu lagern. Das A und O ist dabei, dass das Holz trocken ist. Feuchtes Holz brennt logischerweise nicht gut und lässt zudem Abgase frei. Zum Trocknen von frischem werden etwa zwei Jahre benötigt, natürlich kann man aber auch bereits trockenes Holz kaufen. Hauswände, die überdacht sind - aber bitte nicht mit Plastikfolie überdeckt! - eignen sich am besten für die Lagerung von Brennholz, allerdings sollten die Klötze mit etwas Abstand zur Wand und zueinander gelegt werden, damit die Luft gleichmäßig zirkulieren kann.
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12.01.12 | |
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