Mehrfamilienhaus

Mit dem Wohnen im Mehrfamilienwohnhaus wird oft auch die Eigentumssituation erkennbar. Das Mehrfamilienhaus wird in der Regel von mehreren Mietparteien bewohnt. Wohnungen in Mehrfamilienhäusern können heutzutage allerdings auch als Eigentumswohnungen genutzt werden. Lesen Sie über die Merkmale von Mehrfamilienhäusern und informieren Sie sich über die Vorzüge.

Ein Mehrfamilienhaus ist in mehrere Mietwohnungen oder Apartments aufgeteilt

Ganz anders als im Einfamilienhaus ist die Situation in einem Mehrfamilienhaus. Der Eigentümer wohnt als Kapitalanleger in der Regel woanders, also nicht in seinem Mietshaus. Es ist in Mietwohnungen oder Appartements aufgeteilt.

Rechtsgrundlage sind der Mietvertrag zwischen Vermieter und Mieter sowie die Hausordnung. Sie regelt das Miteinander aller Mietparteien in dem Mehrfamilienhaus.

Sie müssen im täglichen Umgang aufeinander Rücksicht nehmen. Dazu gehören die Reinigung und Pflege von Gemeinschaftsräumen wie Wasch- oder Trockenkeller.

Bestimmte Ruhezeiten zur Tages- und Nachtzeit sind einzuhalten. Hier kann keiner tun und lassen, was er will.

Innerhalb der Wohngemeinschaft Mehrfamilienhaus muss jeder Rücksicht auf seine Mitbewohner nehmen. Das gilt ganz unabhängig davon, ob es sich um gemietete Wohnungen oder um Wohnungseigentum handelt. Entscheidend ist, dass es sich um mehrere Wohnparteien in einem Haus handelt.

Kriterien im Bau und in der Vermietung

Mehrfamilienhäuser werden nach verschiedenen Kriterien gebaut und vermietet. Wenn der Bauherr zur Finanzierung öffentliche Mittel von Bund, Land oder Gemeinde in Anspruch nimmt, dann ist er für die nächsten Jahre an eine Obergrenze bei der Kaltmiete je Quadratmeter Wohnfläche gebunden.

Ansonsten orientiert sich die Kaltmiete am örtlichen Mietspiegel für Miets- oder Mehrfamilienhäuser. Sie werden in Alt-, Mittel- und Neubauten gegliedert.

Die so genannte örtliche Vergleichsmiete richtet sich weiterhin nach

  • der Wohnungsgröße
  • dem Gesamtzustand des Mehrfamilienhauses in Bezug auf energetische Technik sowie
  • der Wohnlage innerhalb des Ortes.

Ein weiteres buchstäbliches Thema im Mehrfamilienhaus ist die Abrechnung der so genannten Nebenkosten. Das sind die umlagefähigen Kosten, die der Vermieter als Immobilieneigentümer bezahlt und von seinen Mietern erstattet bekommen kann. Kostenarten und Kostenverteilung sind in vielen Fällen der Anlass zu Divergenzen und Diskussionen, bis hin zu Verfahren vor dem örtlichen Amtsgericht.

Heutzutage werden auch luxuriöse und großzügige Mietwohnungen in Mehrfamilienhäusern angeboten, die mit einem Wohnen im Einfamilienhaus durchaus vergleichbar sind. Für die einen bedeutet die gemietete Wohnung Unabhängigkeit und Freiheit, für die anderen ist das Einfamilienhaus ein buchstäbliches sicheres Zuhause.

Vor- und Nachteile

Auch diese Hausvariante bietet ihre Vorteile, hat aber auch Nachteile. Oft genannte Vorzüge sind:

  • die Lebenshaltungskosten sind relativ gering
  • für Reparaturen/Renovierungen muss der Vermieter/Besitzer aufkommen
  • es handelt sich um ein lukratives Angebot für Anleger

Als nachteilig erweist sich

  • die direkte Nachbarschaft samt Lärm, möglichen Streits etc.
  • als Besitzer kann man es mit unregelmäßigen Mieteinnahmen zu tun bekommen

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  • Stadthäuser aus der Gründerzeit in Dresden © dedi - www.fotolia.de

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