Das Umweltbewusstsein hat sich in den letzten Jahrzehnten weltweit erheblich verbessert. Es dürfte demnach nicht verwundern, dass immer mehr Haushalte auf alternative Heizkonzepte mit erneuerbaren Energien setzen, um den eigenen Wohnraum zu beheizen. Doch welche Möglichkeiten stehen einem heutzutage offen, um den eigenen Wohnraum möglichst umweltfreundlich auf angenehme Temperaturen zu erhitzen?
Eine Möglichkeit, sich beim Beheizen des Wohnraums auf erneuerbare Energien zu stützen, ist der Einsatz von Solaranlagen. Diese wandeln die Sonnenstrahlung in Wärmeenergie um, welche dann wiederum in der Regel dazu eingesetzt wird, um den Wassertank einer Zentralheizung zu erhitzen. Der Vorteil von Solaranlagen liegt einerseits in der geringen Fläche, welche dieses Konstrukt auf dem Dach eines Hauses für sich beansprucht. Zudem vollzieht sich die Energieumwandlung äußerst effizient und beruht auf einer Energieform, welche als solche unbegrenzt vorhanden ist.
Als Nachteil kann wiederum die Abhängigkeit von der Sonnenscheindauer gelten. Insbesondere im Winter ist die Sonnenscheindauer bei weitem zu gering, um genügend Energie für die Beheizung zu liefern. Aus diesem Grund sind Solaranlagen als ergänzendes Heizelement zu sehen, welches die Abhängigkeit von klassischen Heizanlagen senkt.
Des Weiteren kann die klassische Holzheizung den alternativen Heizkonzepten zugeordnet werden. Dies mag zunächst verwundern. Schließlich ist das Heizen mit Holz eine Variante, welche bereits seit Jahrhunderten praktiziert wird. Allerdings sind moderne Holzheizungen dermaßen effektiv, dass sie tatsächlich als umweltfreundliche Heizvariante bezeichnet werden können.
Als Beispiel hierfür können Holzpelletheizungen dienen. In diesen werden einerseits Holzpellets verbrannt, welche ohnehin nur aus Abfallprodukten der Holzwirtschaft bestehen. Darüber hinaus fällt bei der Verbrennung der Holzpellets nur ein geringer Ausstoß von Schadstoffen an, weshalb die Heizvariante in absehbarer Zeit nicht mit den deutschen Richtlinien der Bundesimmissionsschutzverordnung in Konflikt geraten dürfte.
Letztlich kann die Energie für das Heizen noch aus den Tiefen des Erdreichs gewonnen werden. Namentlich handelt es sich hierbei um die Wärmepumpe, deren Systeme teils bis zu hundert Meter in die Erde reichen. Von dort wird die Erdwärme dann über ein Arbeitsmittel nach oben befördert, wonach beispielsweise eine Fußbodenheizung hierdurch erwärmt werden kann. Da Wärmepumpen allerdings auf elektrische Energie angewiesen sind, sollte im Vorfeld überprüft werden, ob deren umweltfreundlicher Nutzen tatsächlich diesen Makel überwiegen.
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