11. Januar 2012
Der Bau eines Hauses ist ein aufwendiges und kostspieliges Unterfangen. Dementsprechend viel Planung setzt diese Unternehmung voraus. Doch was sollte man alles zur Planung des Hausbaus wissen und beachten, damit es während der späteren Bauphase zu keinerlei vermeidbaren Konflikten kommt?
Zu Beginn muss natürlich der Grundriss des Hauses entworfen werden. Diese Aufgabe delegiert man am besten an einen Architekten, welcher dann die eigenen Wünsche und Vorstellungen des Bauherrn umsetzt. Darüber hinaus müssen in diesem Zusammenhang noch weitere Fragen geklärt werden, etwa welche Heizung verbaut werden soll.
Darüber hinaus sollte während der Planung nicht die Erstellung eines Baugrundgutachtens vergessen werden. Dieses gibt Auskunft über die Beschaffenheit des Bodens. Hieraus lassen sich wiederum Rückschlüsse ziehen, wie hoch beispielsweise die Traglast des Bodens ist.
Des Weiteren muss sich um die Baustelleneinrichtung gekümmert werden. Hinter diesem Begriff verbergen sich alle Vorrichtungen, welche während des Bauprozesses seitens der Handwerker und Bauarbeiter benötigt oder gefordert werden. Wer sich demnach um Baustelleneinrichtungen wie die Miettoilette und den Bauzaun kümmert, sollte im Vorfeld mit der Baufirma abgesprochen werden.
Gleiches gilt für die Sicherung einer Baustellenzufahrt. Schließlich müssen oftmals schwere Fahrzeuge Teile des Grundstücks überqueren, was zu Schäden im Bodenbereich führen kann. Hier wendet man sich allerdings nicht an die Baufirma, sondern an das Tiefbauamt, welches entsprechende Sicherungsmaßnahmen vorschlagen kann.
Daneben ist es noch wichtig, sich über die möglichen Eigenleistungen Gedanken zu machen und diese in die Hausplanung einfließen zu lassen. Hat man beispielsweise vor, das Parkett selbst zu verlegen oder die Wände selbst zu streichen, sollte dies im Vorfeld zeitlich eingeplant werden. Dabei sollte allerdings nicht vergessen werden, dass das Aufbringen einer Eigenleistung nicht unbedingt Geld spart. Sobald es nämlich zu Verzögerungen im Bauprozess aufgrund dieser Eigenleistungen kommt, werden in der Regel finanzielle Verluste erlitten und kein Geld gespart.
Letztlich sollte man alle wichtigen zeitlichen Termine noch vertraglich mit dem Bauunternehmen regeln. Hierbei wird dann innerhalb des Vertrags ein Plan erstellt, wann beispielsweise die Fertigstellung erfolgt haben muss. Hierdurch schützt man sich vor zeitlichen Verzögerungen und kann die einzelnen Bauschritte besser und sicherer koordinieren. Unterstützt werden kann ein solches Vorgehen durch einen Zahlungsplan. In diesem Fall werden die einzelnen Teilelemente des Hauses erst bezahlt, sobald deren Fertigstellung erfolgt ist.
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