28. September 2009
Längst sind die Zeiten vorbei, in denen eine Garderobe nur aus einer schlichten Eisenstange, einem Ablagebrett und womöglich noch ein paar lieblosen Haken bestand. In den letzten Jahren mehr und mehr von Designern ins Visier genommen, ist die Garderobe mittlerweile ein dekoratives Einrichtungsstück geworden, das an Form, Farbe und Material so manche Überraschung zu bieten haben kann.
Welches Material Sie für Ihre neue Garderobe verwenden - oder verwenden lassen - hängt nicht nur vom persönlichen Geschmack ab, sondern bestimmt auch den Eindruck, den die Garderobe hinterher auf den Betrachter machen wird. Trotzdem sollten aber auch praktische Aspekte in die Gestaltung der Garderobe und die Auswahl der Materialien mit einfließen.
Die so genannten Designer-Garderoben bestehen meist aus Glas und Stahl. Sie sind leichte, transparente Konstruktionen, die freien Blick auf aufgehängte Kleidungsstücke bieten. Das kann seinen Reiz haben, bedingt aber eine gewisse Ordnungsliebe, denn bei einer derart freien Gestaltung kann man eben nichts so einfach in der Garderobe verschwinden lassen. Edelstahl und Glas sind zudem hochwertige Materialien, die meist einen stolzen Preis haben. Denken Sie auch daran, dass man auf Glas jedes Stäubchen und jeden Fingerabdruck sehen wird, und dass Sie der Garderobe deshalb regelmäßig Ihre Aufmerksamkeit widmen müssen.
Relativ unproblematisch dagegen sind Lösungen aus Naturholz. Sie können leicht gereinigt werden und sind zudem nur wenig schmutzanfällig. Das warme Holz bringt eine gemütliche Atmosphäre in die Wohnung. Bei guter Verarbeitung ist Langlebigkeit garantiert, und Holz gerät auch nicht so schnell aus der Mode. Je nach Geschmack kann eine Garderobe aus Holz einen modernen, aber auch einen sehr klassischen, traditionellen oder rustikalen Stil haben. Hier lässt der Werkstoff Holz genügend Freiheiten für den individuellen Geschmack.
Sperrholz und Kunststoffplatten eignen sich gut für eine preisgünstige Lösung. Zum Beispiel in einer Mietwohnung, die nur vorübergehend bewohnt wird, kann sich eine solche Lösung anbieten. Das Material erfüllt seinen Zweck und kann je nach Vorliebe auch bunt gestrichen oder bereits bunt erworben werden. Auch Klebefolie peppt eine schlichte Konstruktion auf. Die günstigen Materialien finden häufig Verwendung im Jungen Wohnen und haben ein unschlagbares Preis-/Leistungsverhältnis.
Stoffbahnen und Vorhänge: Auch hier sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Wer wenig Platz hat, um beispielsweise Türen zu öffnen, der kann mit Raffrollos und Gardinen arbeiten. Hinter ihnen verschwindet gut genutzter Stauraum unauffällig. Zudem haben Stoffe und Gardinen den Vorteil, dass die Garderobe gut gelüftet werden kann.
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