26. April 2010
Die Anzahl der Allergiker in Europa steigt ständig. Dauernd laufende Nasen, Schnupfen und Kopfschmerzen sind bei vielen Menschen an der Tagesordnung. Ein gesundes Wohnklima wirkt dem entgegen.
Wohngesundheit, das bedeutet in aller Regel Häuser und Wohnungen mit wenig Schadstoffbelastung und naturbelassenen Materialien, die das Raumklima von selbst regulieren und Feuchtigkeit und Schimmelbildung ebenso entgegenwirken wie diversen giftigen Stoffen in der Luft.
Das ist von entscheidender Wichtigkeit, denn wie Experten wissen, ist die Schadstoffbelastung in Innenräumen oft viermal höher als an der frischen Luft. Die meisten Menschen halten sich aber zu 90 Prozent in geschlossenen Räumen auf. Das führt dazu, dass chemische Ausdünstungen, Schimmel und Milben über Haut und Atemwege eindringen und auf Dauer krank machen können. Eine besonders große Rolle spielt das bei Kindern, die auf Schadstoffe um ein Vielfaches empfindlicher reagieren als Erwachsene.
Wer also einen Hausbau plant, sollte den Faktor Wohngesundheit durchaus bedenken und die Wahl von Materialien, Baustoffen und Klebstoffen auch unter gesundheitlichen Aspekten für sich und seine Familie treffen. Doch auch wer nicht sein eigener Architekt ist, hat die Wahl: So reagieren auch Anbieter von Fertighäusern auf die gestiegene Nachfrage in den letzten Jahren. Viele haben Programmlinien mit besonders wohngesunden Baustoffen, Wand- und Bodenbelägen im Angebot. Zusätzlich spielt für die Anbieter meist auch der ökologische Aspekt eine Rolle, sodass es sich großteils um nachwachsende Naturrohstoffe handelt.
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