12. Juli 2011
Deckenfluter können die Räumlichkeiten in ein angenehm warmes Licht hüllen und einzelne Aspekte des Zimmers verstärkt herausstreichen. Sie eignen sich daher nicht nur zur Beleuchtung selbst, sondern dienen zudem als Accessoire für eine gelungene Dekoration. Doch spätestens die Frage des Birnenwechsels wirft bei solchen Lampen einige Fragen auf.
Grundsätzlich ist zu klären, welche Birnen eingesetzt werden sollen. Deckenfluter können eine sehr wohnliche Atmosphäre kreieren. Dafür benötigen sie jedoch ein Licht, das sehr warm ist. Die speziellen Beleuchtungskörper sind somit auch in der Lage, von Decken und Wänden abstrahlen und auf diesem Wege den Raum erhellen zu können. Das Ergebnis ist ein beinahe nie zuvor gesehenes Licht, das einen sehr bequemen Charakter in das Zimmer zaubern kann. Allerdings werden dazu auch die entsprechend leistungsstarken Glühbirnen benötigt. Diese sollen laut einer Verordnung der EU-Kommission künftig jedoch verboten werden. Das Gremium setzt dagegen auf Energiesparleuchten, die nicht nur die Kosten senken, sondern auch den Verbrauch an Rohstoffen reduzieren sollen.
Eine Überlegung, die den Endverbraucher scheinbar nicht einbezieht. Denn er hat zunächst keine Wahl, als auf das kalte und beinahe depressiv wirkende Licht der zugelassenen Sparlampen zu setzen. Vorbei ist damit die Zeit der wohnlichen Atmosphäre. Zumindest so lange, wie kein gleichwertig strahlender Ersatz für die herkömmlichen Birnen entwickelt wurde. Doch geht damit nicht nur die charmante Beleuchtungsmöglichkeit verloren. Energiesparlampen mögen ihre Vorteile haben, die hinsichtlich der Umwelt nicht zu verachten sind. Allerdings sind sie aus Spargründen mit dem preiswerten Quecksilber gefüllt. Ein Flüssigmetall also, dessen Einsatz wegen seiner gesundheitlich bedenklichen Wirkung auf den Menschen eigentlich ebenfalls verboten ist.
So schön die Deckenfluter auch sein mögen, das Wechseln der Birne verkommt bei ihnen zudem meist zu einem handwerklichen Problem. Denn die Birnen selbst sind in der Regel in einer sehr eigenen Fassung in dem Fluter verankert. Aus diesem sind sie jedoch ebenso schwer herauszubekommen wie anschließend wieder neu einzusetzen. Meist bedarf es dazu einiger Fingerfertigkeiten und Geduld. Gerade hinsichtlich der mit Quecksilber gefüllten Energiesparleuchten sollte dagegen auf eine allzu schnelle und ungeschickte Handhabung verzichtet werden. Zu leicht bricht die Birne und der giftige Stoff läuft aus. Doch das richtige Einsetzen des Leuchtkörpers kann dagegen schon bald für die bekannt wohnliche Atmosphäre sorgen.
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