14. November 2009
Von Viola Reinhardt
Sich tief in die Kissen zu kuscheln und dabei sanft einschlummern ist mit den richtigen Schlafhelfern kein großes Problem. Zwar erweist sich zum Beispiel die Daunendecke nachwievor als Klassiker in deutschen Betten, doch mittlerweile gibt es eine Vielzahl an alternativen Materialien, die ebenfalls für ein gesundes Schlafklima sorgen können.
Das macht eine gute Decke und Kissen aus
Dass eine Bettdecke in erster Linie wärmen soll, versteht sich von selbst, allerdings sollte man für ein angenehmes Klima beim Schlafen auch darauf achten, wie die durch den Körper entstehende Feuchtigkeit "entsorgt" wird. Mikrofaserdecken geben solch eine Feuchtigkeit direkt an ihre Umgebung ab, Naturmaterialien hingegen saugen diese in der Regel auf. Für Menschen mit einer Allergie sollten pflegeleichte und abnehmbare Bezüge bei den Decken die erste Wahl sein, wobei man darauf achten sollte, dass diese bei 60 Grad waschbar sind. Ebenfalls darauf achten sollte man, dass die Reißverschlüsse richtig schließen, da ansonsten die Milben ein leichtes Spiel haben. Hat man in der Nähe seines Bettes viele Elektrogeräte, dann sollte man sich vielleicht lieber für Bettdecken und Kissen aus Carbonfaser entscheiden, die Strahlungen und elektrische Aufladungen ableiten und somit dämpfen.
Naturfasern vs. Synthetik
Neuartige Naturfasern bieten ebenfalls viele Vorteile für ein gesundes Schlafklima. Woll- und Daunendecken und Kissen gibt es heute unter anderem mit einer Yak-Füllung oder auch Kapok. Während es sich bei der Yak-Füllung um die Haare eines asiatischen Rindes handelt, erweist sich die Kapok-Füllung als Fasern der Samenkapseln eines tropischen Baumes. Neben der Eigenschaft atmungsaktiv zu sein, beinhalten sie zudem eine hervorragende Wärme-Isolierung und machen ein nächtliches Frieren weitaus weniger möglich.
Die richtige Bettdecken- und Kissenpflege
Für alle Bettmaterialien, die nicht selbst gewaschen werden können, sollte alle sechs Monate eine professionelle Reinigung obligatorisch sein. Ansonsten kann man alle drei bis sechs Monate Waschmaschinengeeignete Bettwaren selber waschen. Achtung! Diese sollten gut getrocknet werden. Bei schönem und trockenem Wetter, empfiehlt es sich zudem die Decken und Kissen regelmäßig auszulüften und die Bettwäsche alle ein bis drei Wochen zu wechseln. Microfaserdecken und -kissen haben eine durchschnittliche Lebensdauer von fünf Jahren. Andere Materialien sollten alle fünf bis zehn Jahre erneuert werden, da sie nach solch einem langen Gebrauch nicht mehr die Eigenschaften beinhalten, die für einen gesunden Schlaf erforderlich sind.
Hier ist Platz für Ihre Meinung zu diesem Artikel.
Lesermeinung schreiben |
09.02.12 | |
![]() | BETTWäSCHE |
13.10.11 | |
![]() | BETTWäSCHE |
09.10.11 | |
![]() | BETTWäSCHE |
29.09.11 | |
![]() | BETTWäSCHE |
20.08.11 | |
![]() | BETTWäSCHE |
Stellen Sie eine Frage oder lesen Sie mehr im Bettwäsche Forum

