28. Juli 2009
Fragen Sie sich auch manchmal, wie oft man "eigentlich" seine Bettwäsche wechseln sollte? Gibt es stichhaltige Empfehlungen für die Frequenz des Wechselns, was ist übertrieben und was ist unhygienisch? Wenn Sie sich noch keine abschließende Meinung zu diesem wichtigen Thema bilden können, dann hoffen wir, dass Ihnen unsere kleine Zusammenstellung ein wenig weiter hilft.
Frei heraus: Es ist Ihre persönliche Entscheidung, wie oft Sie Ihre Bettwäsche wechseln wollen. Unterwerfen Sie sich hier nicht irgendwelchen - vermeintlichen - gesellschaftlichen Zwängen. Wenn Sie den Duft frisch gewaschener Bettwäsche beim Einschlafen lieben, dann wechseln Sie sie häufiger, gern auch jede Woche. Ein täglicher Wechsel mag übertrieben erscheinen und ist aus hygienischer Sicht nicht notwendig, wenn es Ihnen der Aufwand jedoch Wert ist, was sollte Sie dann daran hindern? Es gibt aber auch viele Menschen, die sich in ihrem eigenen Bett dann am wohlsten fühlen, wenn es nach ihnen selbst riecht. Dagegen ist nichts einzuwenden. Jeder Mensch sollte so schlafen dürfen, wie es ihm gefällt.
Natürlich ist es bei Bettwäsche genau so wie bei jedem anderen Textil auch: Bei häufigem Gebrauch verschmutzt es mit der Zeit. Ihre Haut gibt Hautschüppchen ab, die sich in der Bettwäsche ablagern. Das ist völlig normal und kein Grund zur Besorgnis. Ebenfalls verliert der Körper pro Nacht 0,5 bis zirka 2 Liter Wasser, je nach Intensität des Schwitzens. Über den Tag, wenn die Betten gut auslüften können, verliert sich die Feuchtigkeit automatisch wieder. Dennoch kann nach einiger Zeit eine eher unangenehme Geruchsbildung auftreten.
Wenn Sie zu starkem Schwitzen neigen, ist es daher aus hygienischer Sicht empfehlenswert, dass Sie Ihre Bettwäsche einmal wöchentlich wechseln. Andernfalls kann ein Wechsel alle 2 bis 3 Wochen ebenso ausreichend sein. Doch auch weitere Faktoren sprechen für einen häufigeren Wechsel der Bettwäsche. Wenn Sie zum Beispiel Haustiere mit in Ihrem Bett schlafen lassen - auch diese Entscheidung bleibt Ihnen komplett selbst überlassen - dann kann sich ein häufigerer Wechsel anbieten. Ebenso, wenn Sie zum Beispiel viel in Umgebungen zu tun haben, in denen stark geraucht wird, oder in denen andere starke Gerüche auftreten. Besonders in den Haaren setzen sich Gerüche sehr leicht fest, und von dort aus gelangen sie in Ihr Bett.
Um sich die Entscheidung zu erleichtern, achten Sie doch einmal ein paar Wochen lang ganz aufmerksam beim Schlafengehen darauf, wie Sie sich in Ihrem Bett fühlen. Dann bekommen Sie auch schnell ein Gefühl für Ihre persönliche Wechselfrequenz.
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