Das so genannte Betreute Wohnen stellt inzwischen eine immer populärer werdende Lebensform für ältere Menschen dar. Die Gesellschaft hat sich gewandelt: Wo früher Senioren in der Großfamilie und meist an ihrem Heimatort integriert waren, leben heute Familien oft viele hundert oder tausend Kilometer auseinander. Die soziale Infrastruktur hat sich verändert, doch wie viel Hilfe benötigt ein älterer Mensch, und woher kann er sie bekommen?
Hier setzt das Betreute Wohnen an. Es richtet sich an ältere Menschen, die ihren Alltag in den eigenen vier Wänden zwar noch sehr gut alleine bewältigen können, die aber in gewissen Punkten auf Unterstützung angewiesen sind. Im Betreuten Wohnen können sie auf diese Dienstleistungen zurück greifen, oder auch nur dann zurück greifen, wenn sie sie tatsächlich benötigen.
Die Vorteile liegen klar auf der Hand: Der Weg ins Altersheim ist oft eine Einbahnstraße, und kann vermieden werden. Die Selbständigkeit und Selbstbestimmung älterer, vor allem geistig noch reger Menschen wird gewahrt. Die Senioren bleiben länger gefordert und tragen weiterhin die Verantwortung für ihr eigenes Leben. So können sie ihren Alltag alleine oder zu zweit in der eigenen Wohnung genießen und ihre Privatsphäre wahren.
Das Betreute Wohnen findet meist in speziellen, für Senioren geschaffenen Einrichtungen statt. Im höherpreisigen Segment handelt es sich dabei um gut ausgestattete Eigentumswohnungen, die in einer Wohneinheit gebündelt sind, in der sich auch die zentralen Dienstleister befinden. Meist wird hier die Möglichkeit der Verpflegung und des gemeinsamen Essens angeboten, häufig finden sich in den Immobilien auch Friseure, ein ärztlicher Notfalldienst und ein Ansprechpartner für sonstige Fragen. Sämtliche benötigten Dienstleistungen können nach Belieben angefordert werden.
Doch Betreutes Wohnen gibt es auch in weniger luxuriösen Varianten. Die Ausstattung ist hier einfacher, meist müssen die Wohnbereiche gemietet werden. Manchmal handelt es sich dabei auch um einzelne Zimmer, und mehrere Bewohner teilen sich Küche und sanitäre Einrichtung, so dass eine Senioren-WG entsteht. Beide Formen haben den Vorteil, dass ältere Menschen nicht vereinsamen. Hier wohnen sie Tür an Tür mit Personen ähnlichen Alters, die dieselben Fragen und Probleme haben. So lassen sich neue Freundschaften schließen und man kann sich auch gegenseitig aushelfen und unterstützen.
Der größte Nachteil des Betreuten Wohnens ist mit Sicherheit der doch recht hohe Kostenfaktor. Nach wie vor ist es nicht für Jedermann erschwinglich. Da diese Lebensform aber immer mehr zunehmen wird, werden sich hier mit der Zeit auch bessere Lösungen und Angebote entwickeln.
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29.04.13 | |
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25.02.13 | |
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02.09.12 | |
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09.03.12 | |
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13.03.11 | |
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Ob in kleinsten Wohneinrichtungen oder in der eigenen Wohnung: Das betreute Wohnen für psychisch kranke Menschen...
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