Die richtige Heizung für das Bad: Fußbodenheizung, Handtuchwärmer und Co.

Riesiges Design-Luxus-Badezimmer mit blauem Marmor, in Boden eingelassene Badewanne, Kleid liegt auf Boden
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  • von Paradisi-Redaktion

Gerade im Bad sollte man nicht frieren müssen. Wer über die Modernisierung seiner Badezimmer-Heizung nachdenkt, hat verschiedene Möglichkeiten: Sie reichen vom Austausch des alten Heizkörpers gegen eine modernere Variante, etwa in Form eines Handtuchwärmers, bis hin zum Einbau einer Wand- oder Fußbodenheizung.

Ein neuer Heizkörper fürs Badezimmer

Wenn das Heizungssystem noch intakt ist, genügt manchmal schon der Austausch des Heizkörpers, um im Badezimmer wohlige Wärme zu verbreiten. Sehr beliebt sind Heizkörper mit Querstreben, auf denen Handtücher vor ihrer Benutzung vorgewärmt oder danach schnell wieder getrocknet werden. Wo ein solcher Heizkörper nicht an die Zentralheizung angeschlossen werden kann, lässt er sich auch mit Strom betreiben.

Ein Handtuchwärmer, der übrigens in verschiedenen Farben oder auch verchromt zu haben ist, lässt sich auch im 90-Grad-Winkel zur Wand montieren, sodass er leicht zugänglich ist und gleichzeitig zur Strukturierung des Raums beiträgt. Eine andere Form des Handtuchwärmers sieht aus wie ein Regal und lässt sich auch so nutzen.

Neben Handtuchwärmern gibt es noch verschiedene andere Formen moderner Heizkörper, zum Beispiel verspiegelte. Der Vorteil für den Benutzer ist, dass dieser Spiegel auch nach dem Baden oder Duschen klar bleibt.

Design-Heizkörper mit integrierter Beleuchtung setzen als Gestaltungselement Akzente im Bad und tragen zu einer wohnlichen Atmosphäre bei.

Wand- und Fußbodenheizung

Der Einbau einer Wand- oder Fußbodenheizung ist verglichen mit dem bloßen Austausch des Heizkörpers eine größere Umbaumaßnahme, die sich allerdings schnell bezahlt machen kann, denn diese Heizungssysteme sind energiesparend und umweltfreundlich. Außerdem lässt sich das Badezimmer ohne die Notwendigkeit eines sichtbaren Heizkörpers viel freier gestalten.

Beide Varianten haben zudem den Vorteil, dass sie die Raumluft gleichmäßiger erwärmen als ein eher punktuell wirksamer Heizkörper - für die Wandheizung gilt dies in besonderem Maße.

Die gleichmäßige Erwärmung der Raumluft ermöglicht es, die Raumtemperatur um zwei Grad Celsius zu reduzieren, ohne dass der Raum als kälter empfunden wird. Das trägt ebenso zu einer Verringerung von Heizkosten bei wie die geringe Anlaufzeit einer Wandheizung sowie die Möglichkeit, sie präzise zu regulieren.

Fußboden- und Wandheizungen lassen sich überdies mit Erdwärme oder Solarthermie betreiben und können so in ein umfassendes Energiekonzept für das gesamte Haus eingebunden werden.

Grundinformationen und Tipps fürs Badezimmer

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  • Bildnachweis: bathroom blue 2 © Franck Boston - www.fotolia.de

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Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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