Spätestens mit dem ersten Advent starten auch die alljährlichen Weihnachtsmärkte. Wenn es draußen bereits schön kalt und frostig ist, kann man dick eingepackt über den Christkindlmarkt schlendern und sich der weihnachtlichen Stimmung hingeben. Um sich aufzuwärmen, gibt es unter anderem viele Stände mit heißem Glühwein. Zudem sorgt weihnachtliche Musik für die richtige Atmosphäre.
Wenn die Blätter langsam bunt werden, dann neigt sich der Sommer allmählich dem Ende zu. Viele Menschen empfinden diese Zeit als besonders belastend und wünschen sich die hellen und sonnigen Tage des Juni und Juli zurück.
Doch wenn der Herbst erst einmal ausgestanden ist, steht auch schon Weihnachten vor der Tür. Plötzlich sind die Innenstädte prunkvoll beleuchtet und stimmungsvoll dekoriert, es liegt ein Hauch von Zimt und Anis in der Luft. Dann ist es höchste Zeit für einen Besuch auf dem Weihnachtsmarkt.
Welche Bedeutung Weihnachtsmärkte für die Vorbereitung auf das große Fest haben, wird an ihrer Verbreitung deutlich. Jede noch so kleine Stadt hat einen Weihnachtsmarkt, selbst wenn es nur ein paar Buden sind, in denen am Wochenende Glühwein und Lebkuchen verkauft werden.
In Deutschlands größeren Städten bekommt man jedoch noch viel mehr geboten als kulinarische Schmankerl. Hier kann man alles kaufen, was das Herz des Weihnachtsfreundes begehrt.
So gibt es beispielsweise handgefertigen Christbaumschmuck, Kerzen, verschiedene Teesorten und natürlich auch warme Mützen, Schals und Pullover.
Das Besondere an einem Weihnachtsmarkt ist, dass hier selten Ware von der Stange verkauft wird. Meist finden sich mehrere einheimische Händler zusammen, die ihre Artikel noch als Unikate herstellen.
Allerdings müssten die Weihnachtsmärkte viel treffender als Adventsmärkte bezeichnet werden, denn am Heiligen Abend hat kaum einer der Märkte noch geöffnet. Meist beginnt der Budenzauber Anfang oder Mitte Dezember und zieht sich dann bis kurz vor Weihnachten.
Besonders stimmungsvoll ist der Besuch auf dem Weihnachtsmarkt nach Einbruch der Dunkelheit. Dann ist alles festlich beleuchtet, Schneematsch und Straßensplit verschwinden mit der Dämmerung. Gegen Abend werden auf den Märkten dann auch häufig Gesangseinlagen und kleine Theaterstücke geboten, vor allem an den Wochenenden.
Entsprechend der stillen Jahreszeit ist in den meisten Orten dann aber auch gegen neun bis zehn Uhr Schluss. Das liegt in erster Linie an den Anwohnern, die man vor Lärmbelästigung schützen möchte, andererseits ist es meistens jedoch auch einfach viel zu kalt, um sich so spät nachts auf dem Weihnachtsmarkt noch amüsieren zu können.
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