30. Juni 2011
Sie sieht eindrucksvoll und faszinierend aus - die ganz eigene Welt im Meer. Wer die Schönheit der Unterwasserlandschaft einmal sehen will, geht im Urlaub zum Tauchen. Das Erlebnis ist zwar jedem nur ans Herz zu legen, aber unbedacht in die Wellen springen sollten Sie nicht! Vor dem Tauchausflug steht immer eine Tauglichkeitsuntersuchung an. Diese ärztliche Untersuchung kann Leben retten, denn nicht jeder ist bedenkenlos fürs Tauchen geeignet. Es können Vorerkrankungen bestehen, die durch die veränderten Druckverhältnisse unter Wasser schwere Folgen haben können. Aber auch ansonsten gesunde Menschen können bei Druckänderung sensibel reagieren und sollte daher das Tauchen bleiben lassen. Nur Ärzte können abklären, ob ein Verträglichkeit besteht. Hierfür wird ein Druckausgleichmanöver durchgeführt und die Lungenfunktion vermessen. Auch ein Belastungs-EKG ist wichtig, um zu sehen, ob Puls und Blutdruck den Stress gesund verarbeiten können.
Es gibt leider Taucherunfälle mit tödlichen Ausgang. Untersuchungen haben aber ergeben, dass nahezu 50 Prozent der Todesfälle darauf zurückgehen, dass eine Untauglichkeit bestand, die vorher nicht abgeklärt worden war.
Übrigens sollten auch Hobby-Taucher, die regelmäßig das kühle Nass durchtauchen, nicht nur zu Beginn ihres Hobbys eine solche Untersuchung machen lassen, sondern in einigen Abständen immer wieder. Eine jährliche Kontrolle empfiehlt sich bei Heranwachsenden und Menschen jenseits der 40. Dazwischen reicht eine Untersuchung alle drei Jahre.
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