27. Oktober 2010
Als Stadtführer bezeichnet man einen Fremdenführer, der Touristen während einer Städtereise durch seine Heimatstadt führt. Wer Stadtführer werden möchte, sollte bestimmte Voraussetzungen erfüllen.
Unter einem Stadtführer versteht man einen Fremdenführer oder Reiseführer, der Touristen durch seine Heimatstadt führt. Um Stadtführer zu werden, sollte man bestimmten Anforderungen entsprechen.
Im Rahmen einer Städtereise ist es üblich, dass die Besucher die Sehenswürdigkeiten und Attraktionen einer Stadt besichtigen. Wer nicht auf eigene Faust durch die Stadt ziehen will, kann eine geführte Städtetour unternehmen, bei der ein Stadtführer den Reisenden die lokalen Highlights und kulturellen Sehenswürdigkeiten zeigt und ihnen diese auf unterhaltsame Weise näher bringt. Dadurch kann der Besucher viel über die Geschichte der Stadt und ihre Besonderheiten erfahren.
In den meisten Fällen handelt es sich bei Stadtführern um Hausfrauen oder Rentner, die schon lange in der Stadt leben und über die nötigen Kenntnisse verfügen. Aber auch Studenten arbeiten häufig nebenbei als Fremdenführer. Doch welche Kriterien sind wichtig, wenn man Stadtführer werden will?
Zu den Aufgaben eines Stadtführers gehört, dass er für ein paar Stunden den Besuchern der Stadt deren wichtigste Orte zeigt. Dabei muss er darauf achten, dass er das richtige Tempo findet, damit auch langsamere und ältere Menschen mithalten können. Da zahlreiche Stadtführungen zu Fuß durchgeführt werden, ist man als Stadtführer viel auf den Beinen. Wer also diese Tätigkeit ausüben will, sollte über eine ausreichende Fitness verfügen. Außerdem ist es wichtig, dass man laut und gut verständlich spricht, denn häufig werden Stadtführungen von größeren Reisegruppen gebucht, sodass alle Teilnehmer akustisch erreicht werden müssen. Von Vorteil ist natürlich auch, ein guter Redner zu sein und sich mit der Geschichte der Stadt auszukennen. Ein weiteres wichtiges Plus ist das Sprechen von Fremdsprachen, da viele Touristen aus dem Ausland kommen. In zahlreichen Fällen sind Fremdsprachenkenntnisse ein entscheidender Faktor, wenn man Stadt- oder Fremdenführer werden will.
Im Unterschied zu vielen anderen europäischen Ländern, gibt es in Deutschland keine gesetzliche Regelung für den Beruf des Stadtführers. Daher können die Anforderungen, Ausbildungen und Prüfungen von Stadt zu Stadt unterschiedlich sein. Rechtlich gesehen darf jeder diesen Beruf ausüben. Die Schulungen und anschließenden Prüfungen werden zumeist von den regionalen Fremdenverkehrsämtern übernommen, die spezielle Kurse anbieten. Außerdem werden auf Fachschulen der Tourismusbranche spezielle Seminare angeboten.
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