Zwei Wetterforscherinnen der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich sind der Ansicht, dass Hitzewellen durch Untersuchungen zu Bodenfeuchtigkeit sowie Niederschlag bis zu 12 Wochen vorhersehbar sind. Dies möchte man angesichts der unzuverlässigen Prognosen vieler Wetterfrösche nicht für möglich halten. Allerdings haben die beiden Forscherinnen globale Daten zu Extremtemperaturen und Regenfällen von 1979 bis 2010 genau unter die Lupe genommen.
Dabei fanden sie heraus, dass es weltweit einen wesentlichen Zusammenhang zwischen sehr hohen Temperaturen und Niederschlagsdefiziten gibt. Falls beispielsweise in Ostaustralien oder Südamerika Niederschläge unter dem Durchschnitt registriert wurden, stiegen die Wahrscheinlichkeiten um 70 Prozent an, dass es zu extremen Hitzeperioden kam. Bei starken Regenfällen hingegen war die Wahrscheinlichkeit von Hitzewellen um bis zu 40 Prozent geringer.
Aufgrund zahlreicher Umwelteinflüsse werden exakte Wettervorhersagen jedoch auch weiterhin sehr schwierig sein.
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