21. Juli 2011
Viele deutsche Urlauber packen ihre Medikamente, die sie im Urlaub auch benötigen, einfach in ihre Handtaschen oder verstauen diese in den Handschuhfächern der Autos. Aber besonders im Auto können auch während der Fahrt dort große Temperaturen herrschen, so dass dann die Medikamente unter der Hitze Schaden nehmen könne, das heißt die Wirksamkeit wird beeinträchtigt, wie auch Ursula Sellerberg, stellvertretende Pressesprecherin bei der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände in Berlin, warnt.
So kann beispielsweise ein Zäpfchen durch die Wärme seine Form verlieren und damit ist auch die Wirkung nicht mehr gewährleistet. Aber auch Salben und Cremes leiden unter der Hitze, so dass anschließend nur der Weg in den Müllbeutel übrig bleibt. Besonders betroffen sind Diabetiker, die auf ihr Insulin angewiesen sind, denn dies sollte immer gekühlt transportiert werden.
Grundsätzlich gilt aber bei allen Medikamenten, die in einer Kühl-Box mitgenommen werden, dass man diese nicht direkt auf die eiskalten Akkus legt, sondern in ein Tuch einwickelt, damit sie nicht ein- oder anfrieren. Am Ferienort sollte man dann die Arzneien im sogenannten "Obstfach" lagern, weil dort für alle Medikamente die besten Temperaturen herrschen. Vor einer Reise sollten Betroffene sich aber auch mit ihrem Hausarzt oder Apotheker darüber beraten.
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